Systemwette

Systemwette

Systemwetten können als Fortsetzung und Weiterentwicklung der Kombinationswette eingestuft werden, die vor allem gerne von Wettprofis gespielt werden.

 

Wenn eine Systemwette getippt wird, werden mehrere Kombinationswetten auf einem Wettschein abgegeben. Es besteht also die Möglichkeit auf einem Wettschein Tipps für mehrere Kombinationen der gewählten Mannschaften bzw. Ereignisse beim Wettanbieter zu spielen.
 

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Der Unterschied zur reinen Kombiwette liegt darin, dass auch bei einem oder mehreren falschen Prognosen dennoch ein Gewinn erzielt werden kann:
 
Die folgende Abbildung zeigt als Beispiel einen Wettschein mit verschiedenen Systemwetten zu drei Fußballspielen beim deutschen Wettanbieter Tipico:
 
Tipico Systemwette

 

Je nach gewähltem System sind ein oder mehrere Fehler möglich. Daher wird das Risiko bei dieser Wettart geringer eingestuft. Wie viele falsche Tipps möglich sind, um trotzdem einen positiven Wettausgang zu haben, ist abhängig vom System.

 

Wie funktionieren Systemwetten?

Auf einem Wettschein wird eine bestimmte Anzahl an Kombinationswetten gebildet.
 

System Anzahl der Wetten
2 aus 3 3
2 aus 4 6
3 aus 4 4
2 aus 5 10
3 aus 5 10
4 aus 5 5
2 aus 6 15
3 aus 6 20
4 aus 6 15
5 aus 6 6
2 aus 7 21
3 aus 7 35
4 aus 7 35
5 aus 7 21
6 aus 7 7

Der Spieler kann dabei aus verschiedenen Möglichkeiten wählen, auf wie viele Ergebnisse er in Kombination spielen möchte und auch wie viele Tipps dabei aufgehen müssen. Beispiele dafür sind 2 aus 3 oder 3 aus 5,… (siehe Tabelle).

 

Die erste Zahl meint dabei die Anzahl der Tipps auf dem Wettschein, die mindestens richtig sein muss, um einen Wettgewinn zu erzielen. Die zweite Ziffer steht für die gesamte Anzahl der gespielten sportlichen Begegnungen.

 

Je nach Auswahl bildet das System schließlich alle möglichen Wettkombinationen. Wird beispielsweise ein Wettschein im System 2 aus 3 abgegeben, werden alle möglichen 2er Kombinationen aus den 3 gewählten Spielen gebildet.

Ein Beispiel:

Wird beispielsweise auf den Sieg von Bayern München, auf den Erfolg von Borussia Dortmund und den Sieg von Gladbach auf einem Schein getippt, ergibt das im System 2 von 3 folgende drei Wetten:

Wette 1: Sieg Bayern und Sieg Dortmund
Wette 2: Sieg Bayern und Sieg Gladbach
Wette 3: Sieg Dortmund und Sieg Gladbach

 

Wenn das oben angeführte Beispiel mit Tipps auf Siege von Bayern, Dortmund und Gladbach weitergeführt wird, muss im System 2 aus 3 für den Erfolg mindestens eine gebildete Wette mit dem tatsächlichen Ergebnis übereinstimmen.

 

Angenommen Bayern und Dortmund gewinnen, Gladbach geht jedoch als Verlierer vom Platz, so sind die Wetten 2 und 3 verloren- dennoch kann aufgrund der korrekten Wette 1 ein Gewinn bei der Systemwette verbucht werden.

 

Sollte der Fall eintreten, dass alle drei getippten Mannschaften tatsächlich jeweils 3 Punkte einstreifen, so sind alle 3 Wetten korrekt und der absolute Erfolgsfall für den Spieler tritt ein.

 

Gehen 2 der 3 Tipps daneben, werden auch alle 3 der gebildeten Wettreihen verloren. So muss auch der wettfeudige Fussball-Anhänger eine Niederlage einstecken und Abschied von seinem Wetteinsatz nehmen.

 

Je mehr Spiele gewählt werden, umso mehr Wetten sind im System inkludiert. Mit steigender Spielanzahl erhöht sich daher auch der Wetteinsatz.

 

Wie wird der Wetteinsatz berechnet?

Um den Gesamt-Wetteinsatz für Systemwetten zu bestimmen,  muss die Anzahl der Wettreihen im betreffenden System errechnet werden (siehe Tabelle). Wird beispielsweise auf die Kombination aus drei Spielen getippt (2 aus 3), wird 3x der Einsatz, der für eine einzelne Tippreihe gesetzt wird, verrechnet.
 
Der Gewinn errechnet sich bei der Systemwette ebenso wie bei der Kombinationswette.
 

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