Spanien bei der EM 2016 Chancen, Prognose & Quoten

Fahne Spanien EM 2016Die Furia Roja ist heiß auf den EM-Titelhattrick. Das spanische Nationalteam könnte bei der EURO 2016 in Frankreich die erste Mannschaft werden, die sich die kontinentale Krone zum dritten Mal hintereinander aufsetzt. Zuzutrauen ist es der Elf von Vicente del Bosque allemal, denn sie hat wieder zu alter Stärke zurückgefunden.

 

Nachdem die Iberer seit dem EM-Sieg im 1964 jahrzehntelang unter notorischer Erfolgslosigkeit bei großen Turnieren litten, dominierten sie mit ihrer goldenen Generation um Xavi, Andres Iniesta, Cesc Fabregas, David Silva und Fernando Torres von 2008 bis 2012 den Weltfußball.

 

Tiki-Taka at its best

 

Coach Luis Aragones, der 2014 an Leukämie starb, perfektionierte den beim FC Barcelona praktizierten Tiki-Taka-Stil auch mit der Nationalmannschaft und führte Xavi & Co. im Jahr 2008 in Wien zum EM-Titel. Dieses vorrangige Kurzpassspiel behielt sein Nachfolger Del Bosque bei und brachte die Spanier auf einen unglaublichen Erfolgskurs.

 

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Nach dem 1:0-Tiumph über Deutschland beim Endspiel im Ernst-Happel-Stadion, holte die Rote Furie 2010 in Südafrika gegen Holland dank einem Treffer von Iniesta in der Verlängerung ihren ersten WM-Titel. Und bei der Europameisterschaft 2012 zerlegte die Elf von Bosque die Italiener im Finale mit einem 4:0-Erfolg regelrecht.

 

Torres wurde dabei zum ersten Spieler, der in zwei EM-Endspielen treffen konnte – nach seinem goldenen Tor gegen die DFB-Elf 2008. Zugleich war es das erste Mal, dass eine Mannschaft ihren EM-Titel verteidigte. Und aufgrund der weiterhin starken Leistungen in der Quali zum Turnier in Brasilien, gingen viele davon aus, dass die Dominanz der Iberer weitergehen würde.

 

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…erreicht Achtelfinale

 
* Spanien ist im Achtelfinale ausgeschieden.

 

Doch beim Großereignis am Zuckerhut ging dann praktisch alles schief. Nach der bitteren 1:5-Auftaktpleite gegen die Niederlande, enttäuschte die Truppe von Del Bosque auch beim darauffolgenden Spiel gegen Chile (0:2). Das Vorrundenaus war somit besiegelt und das abschließende Gruppenspiel gegen Australien (3:0) bedeutungslos.

 

Die Kritiken in der Heimat wurden daraufhin immer lauter und auch auf einen Rücktritt von Del Bosque wurde spekuliert. Doch der Trainer blieb und führte seinen Weg großteils fort. Ein paar klingende Namen sind nun in Frankreich zwar nicht mehr dabei, doch das Grundgerüst der Mannschaft bilden immer noch alte Bekannte.

 

So erklärte zum Beispiel Xavi, der seine glanzvolle Karriere in Katar ausklingen lässt, nach der WM in Brasilien seinen Rücktritt und Torres (Atletico Madrid) wurde im Kader nicht berücksichtigt.

 

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Aber Torwart und Kapitän Iker Casillas (FC Porto), Sergio Ramos (Real Madrid), Fabregas, Pedro Rodriguez (beide FC Chelsea), Silva (Manchester City), Gerard Pique, Sergio Busquets und Iniesta (alle drei FC Barcelona) führen weiterhin das Aufgebot an.

 

fussballDie beiden Innenverteidiger Pique und Ramos, die sich schon sehr lange kennen und gemeinsam in der Nationalelf spielen, sollen für die nötige Stabilität in der Abwehr sorgen. Dies ist ihnen in der Qualifikation sehr gut gelungen. In den zehn Partien der Vorausscheidung kassierten die Iberer lediglich drei Gegentore.

 

Acht Mal hintereinander spielten sie dabei „zu Null“. Die Defensive war demnach ein ungewohnter Schlüssel zum Erfolg. Insgesamt gewannen die Spanier neun Partien, lediglich in der zweiten Begegnung musste man sich im Oktober 2014 gegen die Slowakei mit 1:2 geschlagen geben.

 

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Die Gruppe D bei der Fußball EM 2016 mit den Mannschaften Spanien, Tschechien, Kroatien und der Türkei
alle Gruppen der EM 2016 im Überblick


 

Am Ende stand mit 27 Punkten der souveräne Gruppensieg zu Buche. Auch die Offensive überzeugte durchaus. Zwar stach kein Angreifer wirklich heraus, doch die 23 Tore von 14 verschieden Schützen können sich durchaus sehen lassen. Dies zeugt davon, dass praktisch jeder im spanischen Team Torgefahr erzeugen kann.

 

Iniesta ist der Schlüsselspieler

 

Eingeleitet werden die Offensivaktionen aber häufig durch Altmeister Iniesta. Der 32-Jährige hat schon alles gewonnen hat, was es im Fußball zu gewinnen gibt: Unter anderem einen Weltmeister- und zwei EM-Titel, vier Mal die Champions League, drei Mal die Klub-Weltmeisterschaft, acht spanische Meisterschaften und vier Mal den spanischen Pokal.

 

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Der Mittelfeld-Maestro hält im Nationalteam noch immer die Zügel fest in der Hand. Er besticht durch seine makellose Technik, große Übersicht, sicheres Passspiel, Dynamik im Dribbling und seinen schnellen Drehungen um die eigene Achse.

 

Video: Andres Iniesta ist der kreative Kopf der Spanier – hier ein paar seiner Highlights der letzten Saison. (YouTube)


 

Auch in Frankreich hat er die Aufgabe, die Angreifer mit perfekten Vorlagen zu füttern. Diese sollen dann vorrangig von Alvaro Morata, der bei Juventus Turin kickt, verwertet werden. Sollte sich der 23-Jährige im Laufe des Turniers verletzen, könnte es im Sturmzentrum knapp werden.

 

fussballDenn nominell ist im Kader mit dem 35-jährigen Aritz Aduriz von Athletic Bilbao nur noch ein zusätzlicher Mittelstürmer. Im Notfall müssten es also die „kleinen“ Flügelflitzer richten.

 

In Frankreich treffen die Spanier in der Gruppe D auf Kroatien, Tschechien und die Türkei. Eine Hammergruppe wie bei der WM 2014 ist dies also bei weitem nicht. Zudem sorgt der durch die insgesamt 24 Teilnehmer geänderte EM-Modus dafür, dass sogar die vier besten der sechs Gruppendritten ins Achtelfinale einziehen.

 

Gegen jeden Gruppengegner eine positive Bilanz

 

Ein abermaliges Scheitern in der Vorrunde wäre demnach eine Riesensensation und für die Spanier eine Katastrophe. Das Auftaktspiel bestreitet die Furia Roja am 13. Juni in Toulouse gegen Tschechien (15:00 Uhr). Die Bilanz gegen die Tschechen ist positiv – in den vier Duellen (zwei Mal WM Quali 1998, zwei Mal EM-Quali 2012) waren die Iberer drei Mal siegreich, eine Partie endete unentschieden.

 

Spanien bei der EM – Spiele in der Gruppe D

 

Datum Anstoß Ort Paarung
13.06.2016 15:00 Toulouse Spanien – Tschechien
17.06.2016 21:00 Nizza Spanien – Türkei
21.06.2016 21:00 Bordeaux Kroatien – Spanien

 

Rechnet man allerdings die Spiele gegen die ehemalige Tschechoslowakei dazu, gestaltet sich die Statistik ausgeglichen: Insgesamt hätten dann beide Mannschaften in insgesamt 16 Begegnungen jeweils sieben Siege auf dem Konto, bei zwei Matches gab es ein Remis.

 

Das zweite Gruppenspiel der Del Bosque-Elf findet am 17. Juni in Nizza gegen die Türkei statt (Anpfiff um 21:00 Uhr). In den bisherigen zehn Duellen gewann Spanien fünf Mal, lediglich ein Mal konnten sich die „Halbmond-Sterne“ durchsetzen, und eine Partie endete remis. Die jüngsten beiden Aufeinandertreffen gingen 2009 in der WM-Quali an die Iberer (2:1 und 1:0).

 

Die abschließende Vorrunden-Partie der Spanier steigt dann am 21. Juni in Bordeaux gegen Kroatien (21:00 Uhr). Bislang standen sich die zwei Teams erst ein Mal in einem Pflichtspiel gegenüber. Bei der EURO 2012 siegte die Mannschaft von Del Bosque in der Gruppenphase durch ein Tor von Jesus Navas kurz vor Schluss mit 1:0.

 

Insgesamt (mit vier freundschaftlichen Vergleichen) ist die Bilanz ebenso positiv – während drei Siege auf der spanischen Habenseite stehen, konnten sich die Kroaten erst ein Mal durchsetzen. Eine Partie endete mit einem Remis.

 

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