Rumänien bei der EM 2016 Chancen, Prognose & Quoten

Fahne Rumänien EM 2016

Mit einiger Hoffnung waren die Rumänen 2008 in ihr bis dato letztes EM-Turnier gestartet. Sie hatten eine glänzende Qualifikation gespielt und sich klar den Sieg in ihrer Gruppe G vor den starken Teams aus den Niederlanden und Bulgarien geholt. In den gesamten zwölf Gruppenspielen setzte es nur eine einzige Niederlage.

 

Zwar landeten die Karpaten-Kicker bei der Auslosung für die Endrunde in der Todes-Gruppe mit den drei ehemaligen Europameistern Frankreich, Italien und den Niederlanden, aber etwa gegen Oranje hatten sie bereits in der Qualifikation ihre Qualität bewiesen und vier Punkte erobert.

 

Doch die Niederlande waren es schließlich, die in Gruppe C groß aufspielten, während die Rumänen sang- und klanglos mit nur zwei Punkten aus drei Spielen ausschieden.

 

Rückkehr auf die internationale Fußball-Bühne

 

Anschließend versank das Land am Schwarzen Meer im fußballerischen Mittelmaß. Die Qualifikationen für die vergangene Europameisterschaft in Polen und der Ukraine wurde klar verpasst und die bisher letzte WM-Teilnahme liegt nun fast 20 Jahre zurück.

 

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Dabei zählten die Tricolorii (dt. die Dreifarbigen) in ihrer Glanzzeit in den 1990iger Jahren zu den Stammgästen bei internationalen Wettbewerben. Bei drei Welt- und zwei Europameisterschaften durften sie zwischen 1990 und 2000 aufspielen.

 

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…wird Europameister
…kommt ins Finale
…kommt ins Halbfinale
…erreicht Viertelfinale
…wird Gruppensieger
…erreicht Achtelfinale

 
* Rumänien ist in der Gruppenphase ausgeschieden

 

Den Höhepunkt stellte dabei klar die WM 1994 in den USA dar, wo nur eine unglückliche Niederlage im Elfmeterschießen gegen den späteren Bronze-Gewinner Schweden den Einzug in die Runde der letzten Vier verhinderte.

 
Der damalige Erfolg war vor allem mit einem Namen verbunden: Georghe Hagi. Der Mittelfeld-Regisseur der in seiner Karriere sowohl für Real Madrid als auch für den FC Barcelona die Stiefel geschnürt hat, ragte heraus in einer Gruppe hervorragender Individualisten wie Ilie Dumitrescu, Dorinel Muntenau, Dan Petrescu oder Georghe Popescu.

 

Dass die Quoten für den Achtelfinaleinzug von Rumänien gar nicht besonders hoch sind, liegt wohl vor allem am Gruppengegner Albanien. Diesen wird das Erreichen des dritten Ranges und die damit verbundene Aufstiegsmöglichkeit noch weniger zugetraut. Einen Sprung der Rumänen ins Viertelfinale halten die meisten Buchmacher doch eher für unrealistisch.

 

Einen Maestro vom Zuschnitt eines Georghe Hagi hat Trainer Anghel Iordănescu derzeit leider keinen zur Verfügung. Zwar haben die Südosteuropäer die Qualifikation ohne eine einzige Niederlage überstanden, aber es regierte dort eher der Minimalismus.

 

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Zu fünf Siegen kamen noch fünf Unentschieden hinzu und die Ausbeute von nur elf Toren stellt die das zweitschlechteste Ergebnis, nach Albanien mit nur zehn Treffern, unter allen direkt für die EURO 2016 in Frankreich qualifizierten Teams dar.

 

fussballEnde Mai lag Rumänien auf Rang 19. der FIFA-Weltrangliste aller Nationalteams und ließ damit einen Großteil der anderen EM-Teilnehmer in dieser Wertung hinter sich.

 

Dass Rumänien in der Gruppe A von den großen Wettanbietern nur Außenseiter-Chancen auf einen der beiden fixen Aufstiegsplätze zugebilligt werden, ist deshalb kein allzu großes Wunder. Titelfavorit Frankreich und die kleine Schweiz sind klar stärker einzuschätzen.
 

 

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Die Gruppe A bei der Fußball EM 2016 mit den Mannschaften Frankreich, Schweiz, Rumänien und Albanien
alle Gruppen der EM 2016 im Überblick

 

EM-Neuling Albanien jedoch sollte für die Tricolorii kein allzu großes Problem darstellen, weshalb der dritte Gruppenplatz klar in Reichweite liegt. Durch den neuen Modus berechtigt dieser, bei entsprechend besserer Leistung als andere Drittplatzierte, ebenfalls zur Teilnahme am Achtelfinale.

 

Ein Tor, ein Tor, mein Königreich für ein Tor

 

Damit das klappen kann, ist es vor allem wichtig, dass es im Sturm der Karpaten-Kicker häufiger klingelt. Die Offensiv-Abteilung offenbarte in den Ausscheidungsspielen viel zu oft eine erschreckende Harmlosigkeit. So kam kein einziger Spieler in den zehn Qualifikationspartien über die Marke von zwei Toren hinaus.

 

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Daneben bringt es niemand aus dem aktuellen Kader auf mehr als neun Tore im Team-Dress. Wollen die Rumänen also in Frankreich erfolgreich sein, so wird der ein oder andere Akteur nicht darum herumkommen doch einmal seine Torsperre zu durchbrechen.

 

Rumänien bei der EM – Spiele in der Gruppe A

 

Datum Anstoß Ort Paarung
10.06.2016 21:00 Saint-Denis Frankreich – Rumänien
15.06.2016 18:00 Paris Rumänien – Schweiz
19.06.2016 21:00 Décines-Charpieu (Lyon) Rumänien – Albanien

 

Am ehesten für die Rolle des Knipsers in Frage kommen wohl Bogdan Stancu vom türkischen Erstligisten Gençlerbirliği und Mittelstürmer Claudiu Keserü, der im Nachbarland Bulgarien bei Ludogorets sein Geld verdient. Als torgefährlichster Mittelfeldspieler erwies sich bisher Gabriel Torje der ebenso wie Stancu in der türkischen Süper Lig, bei Osmanlıspor, engagiert ist.

 

Für die notwenigen Tormöglichkeiten sorgen soll das spielstarke Mittelfeld in dem die feinen Techniker Alexandru Maxim, der gerade den Bundesliga-Abstieg mit dem VfB Stuttgart zu verdauen hat, und Nicolae Stanciu sorgen, oft mit Unterstützung von Torje.

 

Als Doppel-Sechs in der bevorzugten 4-2-3-1 Aufstellung sichert nach hinten zumeist das in Israel tätige Gespann Mihai Pintili (Hapoel Tel Aviv) und Ovidiu Hoban (Hapoel Be’er Scheva) ab und hält den Offensiv-Künstlern den Rücken frei.

 

Video: Eine klare Sache war das Vorrunden-Duell zwischen Rumänien und der Schweiz bei der WM 1994 – die Eidgenossen gewannen 4:1. Bei dieser Europameisterschaft treten die Rumänen zur Revanche an. (YouTube/batigol91)


 

Auch wenn es beim Scoren oft hapert, auf seine Defensive kann sich Trainer Iordănescu allzeit verlassen. Nur zwei Tore mussten die Rumänen in ihren zehn Quali-Begegnungen zulassen, so wenige wie kein anderes Team. Die Abwehr gilt deshalb als das Prunkstück der Elf.

 

Rumänischer Beton für den ganz großen Erfolg

 

Die Stammbesetzung besteht in der Zentrale üblicherweise aus Vlad Chiricheș vom italienischen Vizemeister SSC Neapel und Dragoș Grigore, den es in die katarische Wüste zu Al-Sailiya gezogen hat.

 

Unumstritten ist auf der linken Abwehrseite trotz seiner zarten 35 Lenze Kapitän Răzvan Raț, der im täglichen Leben für Rayo Vallecano die Plätze der spanischen Segunda Division umpflügt. Wer auf Rechts auflaufen wird, entscheidet sich wohl zwischen Cristian Săpunaru (Pandurii Târgu Jiu) und Alexandru Mățel (Dinamo Zagreb).

 

“Es ist schwierig den Menschen eine Show zu bieten und Angriffsfußball zu spielen, wenn du die Spieler dafür nicht hast.”
– Rumäniens Trainer Anghel Iordănescu.

 

Der Torwart, der in der Qualifikation insgesamt nur zwei Mal hinter sich greifen musste heißt Ciprian Tătărușanu und spielt als Stammkeeper für den AC Florenz in der italienischen Serie A. Als Backup und Herausforderer um den Platz im rumänischen Kasten steht hinter ihm Costel Pantilimon vom Premier League Verein AFC Sunderland bereit.

 

Ein Tänzchen mit dem Gastgeber zum Auftakt

 

Was sie alle wirklich zu leisten im Stande sind, können die Tricolorii gleich im ersten Gruppenspiel gegen den Gastgeber Frankreich beweisen. Auf den treffen sie nämlich im Eröffnungsspiel des gesamten Turniers am 10. Juni. So können alle Fußball-Fans sicher sein, dass hier schon mit voller Motivation zur Sache gegangen wird. Für die Grand Nation zählt zuhause nur der Titel.

 

Nicht viel besser sieht die Ausgangslage im zweiten Duell der Vorrunde aus. Die Bilanz gegenüber der Schweiz spricht zwar mit fünf zu vier Siegen für die Rumänen, damit hören die Vorzeichen, die bei den EM 2016 Tipps für einen rumänischen Erfolg sprechen, aber leider auch schon wieder auf.

 

Eine glückliche Fügung scheint es deshalb zu sein, dass man im letzten Gruppenspiel gegen Albanien noch auf den wahrscheinlichsten Konkurrenten um Platz drei trifft. Und nachdem nur den Skipetaren und Nordirland von den Buchmachern schlechtere Chancen auf den Europameister-Titel beschieden werden, wäre es in dieser Auseinandersetzung ein Erfolg sicherlich in Reichweite.

 

 

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