Nordirland bei der EM 2016 Chancen, Prognose & Quoten

Fahne Nordirland EM 2016

So ändern sich die Zeiten. Schlossen die Nordiren die Qualifikation zur vergangenen Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien noch mit einem einzigen Sieg, ausgerechnet gegen den Gruppensieger und späteren WM-Teilnehmer Russland, ab, so zeigte sich zwei Jahre später ein genau umgekehrtes Bild.

 

Eine einzige Niederlage nur mussten die wackeren Nordiren in ihrer Ausscheidungsgruppe für die EURO in Frankreich hinnehmen. Diese fügte ihnen am dritten Spieltag Rumänien mit einem 2:0 durch zwei Tore des Steaua-Stürmers Paul Papp im Bukarester National-Stadion zu.

 

Als Gruppensieger direkt nach Frankreich

 

Ansonsten legte die Green & White Army eine beeindruckende Serie mit sechs Siegen und drei Unentschieden hin. Dabei gelangen beispielsweise zwei Erfolge gegen den Europameister von 2004, Griechenland, der sich leider bald zum Prügelknaben im Sextett mit Nordirland, Rumänien, Ungarn, Finnland und den Färöer Inseln entwickelte.

 

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Der Lohn für die nordirische Leistungsexplosion in den vergangenen beiden Jahren war schlussendlich der Gruppensieg in der Ausscheidung, noch vor den beiden anderen EM-Teilnehmern Rumänien und Ungarn. Ganz nebenbei schnappte sich Goalgetter Kyle Lafferty, der sein Geld ansonsten in der zweiten englischen Liga bei Birmingham City verdient, mit sieben Treffern die Torjägerkrone in der Gruppe.

 

 

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…wird Europameister
…kommt ins Finale
…kommt ins Halbfinale
…erreicht Viertelfinale
…wird Gruppensieger
…erreicht Achtelfinale

 
* Nordirland ist im Achtelfinale ausgeschieden.
 

Den zweiten Platz in dieser Kategorie schnappte sich, ex-aequo mit dem Kollegen Joel Pohjanpalo aus Finnland, durch fünf Goals ebenfalls ein Vertreter der Norn Iron. Umso verblüffender ist dieses Kunststück von Gareth McAuley, da er eigentlich als Innenverteidiger beschäftigt ist und sein Aufgabenbereich sich üblicherweise im Verhindern von gegnerischen Toren erschöpft.

 

Zwar war Nordirland bereits drei Mal bei Fußball-Weltmeisterschaften (1958 in Schweden, 1982 in Spanien und 1986 in Mexiko) vertreten, auf der EURO-Bühne geben sie beim Turnier in Frankreich jedoch ihr Debüt.

 

In der Vorbereitung auf die EURO hieß es für die Nordiren eher Selbstvertrauen tanken, als sich wirklich großen Aufgaben zu stellen. Zwar stehen seit dem Ende der Qualifikation drei Siege zu Buche, doch mit Lettland, Slowenien und Weißrussland bekam man dabei nicht unbedingt die Elite der Fußballwelt vor die Brust. Diese Mannschaften waren zuvor allesamt daran gescheitert, sich einen Platz im Starterfeld der EURO 2016 zu erkämpfen.

 

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Zu einer wirklichen Standortbestimmung taugte schon eher das 1:1-Unentschieden gegen den britischen Konkurrenten aus Wales. Trotzdem mochte Trainer Michael O’Neill vor allem dem 3:0 gegen die Weißrussen nicht zu wenig Bedeutung beimessen. Seine Zufriedenheit war einerseits auf den geschlossenen und dominanten Auftritt seiner gesamten Elf zurückzuführen und andererseits im speziellen auf den Umstand, dass alle drei seiner bevorzugten Stürmer sich in die Schützenliste eintrugen.

 

Video: Der Star ist bei den Nordiren das Team, wie sich bereits in der Qualifikation für das Turnier in Frankreich gezeigt hat. (YouTube/EURO 16 ULTIMATE)
 

Sowohl Kyle Lafferty als auch Conor Washington und Will Grigg konnten einnetzen. Vor allem für Grigg war der Treffer im Team-Dress wichtig, nachdem er auf die Freundschaftsspiele im März noch zugunsten der Liga-Matches für seinen Club Wigan Athletic verzichten musste. Das stellte sich im Nachhinein als die richtige Entscheidung heraus, bombte er doch die Latics mit seinen 25 Saisontreffern als Torschützenkönig von der dritten in die zweite englische Liga hinauf.

 

Der Kampf der Spiel-Systeme

 

So steht O’Neill nun vor der Qual der Wahl, wer im ersten Match gegen die offensivstarken Polen an der Seite des gesetzten Kyle Lafferty starten darf. Die besten Karten haben dabei, trotz Griggs beeindruckender Liga-Bilanz, wohl eher Washington oder Nottingham-Forest-Flügelstürmer Jamie Ward. Er hat bereits in einem Großteil der Quali-Spiele diese Position bekleidet.

 

Die Gegner dürfen sich aber durchaus auf Überraschungen einstellen, hat Coach O’Neil doch einmal an seinem Spielsystem gefeilt. Während die Nordiren in der Qualifikation großteils in einem 4-3-3 agiert haben, zeigt die Vorbereitung auf Frankreich, dass auch mit einem 3-5-2 zu rechnen sein kann.

 

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Die Gruppe C bei der Fußball EM 2016 mit den Mannschaften Deutschland, Polen, Ukraine und Nordirland.
alle Gruppen der EM 2016 im Überblick

 

Recht offen ist ebenfalls noch die Torhüterfrage. Der 38-jährige Routinier Roy Carroll vom englischen Viertliga-Club Notts County und der ebenfalls nicht mehr ganz junge Michael McGovern vom ehemaligen Schul- und heutigen schottischen Erst-Liga-Team Hamilton Academical,durften in der Ausscheidung jeweils fünf Spiele von Beginn an bestreiten. Sicher ist nur: Der dritte Keeper im Bunde, Alan Mannus, wird seine Handschuhe wohl in der Taschen lassen können.

 

 

Nordirland bei der EM – Spiele in der Gruppe C

 

Datum Anstoß Ort Paarung
12.06.2016 18:00 Nizza Polen – Nordirland
16.06.2016 18:00 Lyon Ukraine – Nordirland
21.06.2016 18:00 Paris
Nordirland – Deutschland

 

In der Verteidigung mussten die Grün-Weißen bereits vor Beginn der EM-Endrunde einen harten Schlag hinnehmen. West Brom-Verteidiger Chris Brunt, der wohl auf der linken Außenposition gesetzt gewesen wäre, zog sich bereits Ende Februar im Premier League Match gegen Crystal Palace einen Kreuzbandriss zu.

 
Eine Alternative für den offensiv recht starken Brunt wäre Leeds-Profi Stuart Dallas, der ebenfalls über die Außenbahn für viel Druck sorgen kann. Die Innenverteidigung steht mit dem West Brom-Duo Gareth McAuley und Jonny Evans schon jetzt felsenfest. Evans bringt als Empfehlung drei Meistertitel mit seinem ehemaligen Verein Manchester United mit und auch McAuley hat in seinen knapp 60 Spielen im Team-Dress seine Qualität zur Genüge bewiesen.

 

Jungstar Baird im Zentrum der Aufmerksamkeit

 

Im defensiven Mittelfeld steht für Team-Chef O’Neill wieder eine wichtige Entscheidung an. Die routinierte Variante wäre Derby Countys Paddy McNair, während mit Chris Baird ein Youngster von Manchester United in den Startlöchern scharrt.

 

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Durch seine jüngsten Leistungen dürfte hier Baird knapp zu favorisieren sein. Er besitzt daneben das größte Potential im nordirischen Team, zu den Überraschungen der EM zu werden. Vor ihm im zentralen Mittelfeld besteht am Einsatz von Kapitän Steven Davis, vom letztjährigen Überraschungsteam in der englischen Premier League, FC Southampton, keinerlei Zweifel.

 

 

Gegen die Polen wird es zum Auftakt schwer

 

Das Auftaktspiel für die Green & White Army bei der EURO in Frankreich dürfte gleich zu einem Gradmesser werden. Polen ist der Favorit in Gruppe C für den zweiten Rang hinter Weltmeister Deutschland. Aus diesem Grund wäre ein Punktgewinn gegen die Torkönige der Qualifikation (33 Treffer) schon ein ordentlicher Schritt in Richtung des Aufstiegs ins Achtelfinale.

 

Um gegen die Osteuropäer positiv abzuschneiden, wird es vor allem wichtig sein, den erfolgreichsten Goalgetter der Ausscheidung Robert Lewandowski (13 Treffer) in den Griff zu bekommen. In der Luft hat die Innenverteidigung von Nordirland mit ihrem Gardemaß (Evans, 188 cm und McAuley 191 cm) dabei gute Chancen. Am Boden gilt es dann noch einmal ordentlich nachzulegen.

 

Dass es für einen Erfolg gegen Polen reichen wird bezweifeln die Wettanbieter jedoch eher. Bei einer Niederlage zum Einstieg wären dann im zweiten Spiel gegen die Ukraine drei Punkte schon bitter nötig, wenn es etwas werden soll mit der K.o.-Runde.

 

 

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