Italien bei der EM 2016 Chancen, Prognose & Quoten

italien-oddset-wetten„Ob wir zum engen Favoritenkreis gehören oder nicht, ist für mich unwichtig. Mit Italien ist immer zu rechnen.“

Selbstbewusste Töne, die Italiens Coach Antonio Conte da wenige Wochen vor EM-Beginn anschlägt.

Von ungefähr kommen sie freilich nicht. Davon zeugt – neben vier WM-Titeln und dem EM-Erfolg 1968 im eigenen Land – insbesondere die EM 2012.

 

Wie Phönix aus der Asche…

 

War die Squadra Azzurra doch auch nach Polen und in die Ukraine als Außenseiter der Wettanbieter gereist; nur, um die Buchmacher wenig später zu brüskieren und auf famose Art und Weise ins Finale einzuziehen.

 

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Leidtragender dieser typisch-italienischen Erfolgsstory war einmal mehr Deutschland. Als Topfavorit neben Spanien ins Turnier gegangen, erlag die DFB-Auswahl im Halbfinale einmal mehr ihrem „Italien-Fluch“ und musste sich zu Recht mit 1:2 geschlagen geben.

 

Video: Italiens Halbinal-Triumph vor vier Jahren – aufgearbeitet von der deutschen Rap-Kombo Blumentopf. (YouTube/BizzersTV)

 

Aus italienischer Sicht ein Riesenerfolg, an dem im Nachhinein auch die deutliche Finalpleite gegen die seinerzeit schier unschlagbaren Spanier (0:4) nicht mehr zu rütteln vermochte. Denn Italien hatte es mal wieder allen gezeigt!

 

Stolperstein oder Sprungbrett? Schwere Aufgaben in der Gruppe E

 

Klar, dass sich nun nicht wenige fragen, warum die „Azzurri“ auf den Favoritenlisten der Wett-Häuser erneut nur „unter ferner liefen“ eingestuft werden…

 

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Tipico Bet3000 Interwetten Bet365 Mybet Bwin
…wird Europameister 7,50 7,50 5,50 7,00 7,50 7,50
…kommt ins Finale 4,50 4,50 3,50 4,50 4,75 5,00
…kommt ins Halbfinale 2,40 2,45 2,40 2,50 2,45 2,40
…erreicht Viertelfinale
…wird Gruppensieger
…erreicht Achtelfinale

 
* die Wettquoten für Italien bei der EM 2016 sind auf dem aktuellsten Stand, Änderungen bei den EM Quoten der Wettanbieter werden umgehend in der Tabelle berücksichtigt

 

Antworten hierauf sind jedoch schnell gefunden:

 

Schuld daran ist einerseits die völlig verkorkste WM 2014, bei der die Italiener – wie schon 2010 in Südafrika – nach der Vorrunde den Hut nehmen mussten; andererseits jedoch auch die denkbar schwierige Ausgangslage in der starken Vorrundengruppe E.

 

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Die Gruppe E bei der EM 2016 mit Belgien, Italien, Irland und Schweden
alle Gruppen der EM 2016 im Überblick


 

Denn mit Titelfavorit Belgien, „Weltmeister-Besieger“ Irland und Ibrahimovic` Schweden stellt sich den Azzrurri in dieser ein alles andere als leichtgewichtiges Trio in den Weg.

 

Die Tatsache, dass gleich zum Auftakt Belgien wartet, macht die Sache zudem eher schwieriger als leichter. Könnte der italienische Verband doch dadurch bereits vor dem zweiten Gruppenspiel gehörig unter Zugzwang stehen.

 

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An und für sich sollte der Achtelfinaleinzug aber dennoch locker zu meistern sein. Erst recht weil der neue Modus, dank dem sich auch die vier besten Gruppendritten für die K.o.-Phase qualifizieren, den Italienern auf den Leib geschneidert scheint.

 

Schließlich genießt die Squadra Azzurra seit jeher den Ruf, sich irgendwie durch die Gruppenphase zu wursteln, um erst dann, in der darauffolgenden K.o.-Runde, so richtig für Furore zu sorgen.

 


So schnitt Italien bei den bisherigen EM-Teilnahmen ab:

  • 1x Europameister: Italien 1968
  • 2x Vize-Europameister: Niederlande/Belgien 2000, Ukraine/Polen 2012
  • 1x Vierter: Italien 1980
  • 1x Aus im Halbfinale: Deutschland 1988
  • 1x Aus im Viertelfinale: Österreich/Schweiz 2008
  • 2x Aus in der Vorrunde: England 1996, Portugal 2004

 

Italien marschiert in bewährter Manier durch die Quali

 

Die Voraussetzungen sollte die Conte-Auswahl allemal erfüllen. Zumindest dann, wenn die EM-Quali hierfür als Gradmesser in Betracht gezogen wird.

 

Denn im Laufe dieser hat sich der gefürchtete Catenaccio (dt. „Türriegel“), die seit den 1960er Jahren auf Minimalismus und auf Defensivarbeit ausgerichtete Spielweise der Italiener, mal wieder vollauf bewährt.

 

fussballBerühmt gemacht hat dieses System der argentinische Trainer Helenio Herrera, der es in den 1960er Jahren mit herausragendem Erfolg bei Inter Mailand anwandte.
 
Durch tiefes Stehen in der eigenen Hälfte sollen die Räume zwischen den einzelnen Spielern dabei so eng gemacht werden, dass kein schnelles Offensivspiel des Gegners möglich ist.
 
Die gegnerische Mannschaft wird durch ihr Aufrücken gezwungen, in der eigenen Defensive Räume zu öffnen, wodurch sich immer wieder Möglichkeiten zum Kontern ergeben.

 

Nur 16 eigene Treffer reichten den Italienern, um nach zehn ungeschlagenen Partien (sieben Siege, drei Remis) als Gruppensieger das Frankreich-Ticket zu buchen.

 

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Daran vermochte auch jene Tatsache nichts zu ändern, dass über denselben Zeitraum hinweg eine – für italienische Verhältnisse – vergleichsweise hohe Anzahl an Gegentoren (sieben stück) hingenommen werden musste.

 

Grund: Die Azzurri glänzten zwar selten, leisteten sich, anders als Verfolger Kroatien, jedoch keinen Ausrutscher gegen die Underdogs aus Norwegen, Bulgarien, Aserbaidschan und Malta.

 

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Italien-Teamchef Antonio Conte. © Clément Bucco-Lechat

 

Frisches Blut trifft auf die alte Garde

 

Wenngleich die italienische Mannschaft seit zwei Jahren einen Umbruch durchläuft, setzt Conte auf den Schlüsselpositionen weiterhin auf bewährte Kräfte.

 

Die da wären: Altmeister Gianluigi „Gigi“ Buffon (38/Juventus Turin) im Tor, die Juventus-Recken Giorgio Chiellini (31), Leonardo Bonucci (29) und Andrea Barzagli (35) in der Innenverteidigung sowie das routinierte Duo Daniele de Rossi (32/AS Rom)-Thiago Motta (33/PSG) im zentralen Mittelfeld.

 

Italien bei der EM – Spiele in der Gruppe E

 

Datum Anstoß Ort Paarung
13.06.2016 21:00 Lyon Belgien – Italien
17.06.2016 15:00 Toulouse Italien – Schweden
22.06.2016 21:00 Lille Italien – Irland

 

Nach wie vor steht also auf fast allen Positionen hervorragendes Spielermaterial zur Verfügung. Conte kann es sich daher sogar erlauben, auf das einstige Mastermind Andrea Pirlo zu verzichten.

 

Der langjährige Spielmacher wurde bei der Nominierung nicht berücksichtigt. Wie übrigens auch EM 2012-Star Mario Balotelli, der es – anders, als der mit 37 für zu alt befundene US-Legionär – jedoch aufgrund von anhaltender Formschwäche nicht in den Kader geschafft hat.

 

twitter-italien-em-2016-kader

 

Der Sturm entpuppt sich somit fraglos als Problemzone der Italiener:

 
Denn weder Martins Eder (Inter Mailand) noch Ciro Immobile (FC Torino), Lorenzo Insigne (SSC Napoli), Graziano Pelle (FC Southampton) oder Simone Zaza (Juventus Turin) wussten im azurblauen Jersey bislang über einen längeren Zeitraum hinweg zu überzeugen.

 

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