Island bei der EM 2016 Chancen, Prognose & Quoten

Fahne Island EM 2016Der Vulkan ist endgültig ausgebrochen. Island konnte sich in einer alles andere als leichten Gruppe sensationell für die Europameisterschaft 2016 qualifizieren. In Frankreich feiern sie überraschend ihr Debüt bei einem Fußball-Großereignis. Doch die „Eismänner“ sind hungrig auf mehr, wollen sogar in die K.o.-Runde einziehen.

 

Eigentlich spielte Fußball auf der Vulkaninsel knapp unterhalb des Polarkreises lange Zeit nur eine Nebenrolle. Mannschaftssport Nummer Eins war bisher Handball – das isländische Team konnte hier 2008 Olympia-Silber aus Peking mit nach Hause nehmen.

 

Der Aufstieg der Eismänner

 

Doch in den letzten Jahren erlebte der isländische Fußball einen gewaltigen Aufschwung. Spätestens seit der überraschenden Qualifikation für die EM ist die Euphorie um das Nationalteam riesengroß.

 

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Kapitän Aron Gunnarsson, der bei Cardiff City kickt, meinte, nachdem das Ticket für Frankreich gebucht wurde:

 

“Seit ich als kleiner Junge mit dem Fußballspielen angefangen habe, hätte ich nie zu träumen gewagt, dass dies jemals passiert.”
– Island-Kapitän Aron Gunnarsson.

 

Doch wie konnte der phänomenale Aufstieg der Eismänner überhaupt gelingen? Als Hauptgrund dafür nennen viele Experten die weit verbesserte und gezieltere Nachwuchsausbildung. Die Trainingsintensität wurde drastisch erhöht und jeder Jugendtrainer muss nun eine UEFA-Lizenz vorweisen, was früher nicht der Fall war.

 

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Tipico Bet3000 Interwetten Bet365 Mybet Bwin
…wird Europameister 40,0 35,0 30,0 41,0 30,0 34,0
…kommt ins Finale 17,0 20,0 15,0 21,0 20,0 19,0
…kommt ins Halbfinale 4,80 5,50 4,80 5,50 5,00 4,75
…erreicht Viertelfinale
…wird Gruppensieger
…erreicht Achtelfinale

 
* die Wettquoten für Island bei der EM 2016 sind auf dem aktuellsten Stand, Änderungen bei den EM Quoten der Wettanbieter werden umgehend in der Tabelle berücksichtigt

 

Und auch in die Infrastruktur wurde in den letzten Jahren viel investiert. So wurden zum Beispiel einige Fußballhallen errichtet, um trotz der unwirtlichen Witterungsbedingungen ganzjährig arbeiten zu können. 2002 gab es in Island nur eine einzige Halle mit Originalfeldgröße, mittlerweile sind es insgesamt sieben.

 

Zudem entstanden in allen größeren Städten des Landes Kunstrasenplätze. Die ersten Früchte der besseren Bedingungen und Nachwuchsarbeit ernteten die Isländer dann im Jahr 2011. In der Qualifikation zur U21-EM wurde der DFB-Auswahl in Magdeburg ein 2:2 abgerungen und daheim wurden die Deutschen sogar mit 4:1 geschlagen.

 

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Und das, obwohl damals die heutigen Weltmeister Mats Hummels, Benedikt Höwedes und Kevin Großkreuz auf dem Platz standen. Island fuhr im Anschluss zur U21-EM, die DFB-Elf musste hingegen zu Hause bleiben. Viele Spieler des damaligen Nachwuchsteams von der Insel bilden auch das Rückgrat des heutigen A-Teams.

 

fussballSo sind Gylfi Sigurdsson (Swansea City), Kolbeinn Sigthorsson (FC Nantes), Birkir Bjarnason (FC Basel), Alfred Finnbogason (FC Augsburg) und Kapitän Gunnarsson die nunmehrigen Stützen der Kampfmannschaft und großteils in europäischen Top-Ligen engagiert.

 

 

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Die Gruppe F bei der Fußball EM 2016 mit den Mannschaften Potugal, Island, Österreich und Ungarn
alle Gruppen der EM 2016 im Überblick


 

Davon profitiert auch Teamchef Lars Lagerbäck, der das Nationalteam 2012 übernahm. Der Schwede, der sein Heimatland von 2000 bis 2009 trainiert hatte, führte die junge Mannschaft schon fast zur Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. In den Playoffs scheiterte die Lagerbäck-Truppe jedoch knapp an Kroatien (0:0 daheim, 0:2 auswärts).

 

Holland wurde in der Quali ausgeschaltet

 

Damals dachten einige Experten, dass dies wohl eine einmalige Gelegenheit gewesen wäre. Vor allem als die Vulkaninsel auch noch für die Quali zur EURO in eine Gruppe mit dem WM-Dritten von Brasilien, den Niederlanden, sowie Tschechien und die Türkei gelost wurde. Doch der Schein trog.

 

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Die Lagerbäck-Elf spielte eine überragende Qualifikation, schlug dabei zwei Mal die maßlos enttäuschenden Holländer (2:0 zu Hause, 1:0 auswärts) und sicherte sich mit dem zweiten Platz hinter Tschechien sogar das fixe Ticket nach Frankreich. Am Ende der Vorausscheidung standen nach zehn Partien sechs Siege, zwei Remis und nur zwei Niederlagen zu Buche.

 

Island bei der EM – Spiele in der Gruppe F

 

Datum Anstoß Ort Paarung
14.06.2016 21:00 Saint-Etienne Portugal – Island
18.06.2016 18:00 Marseille Island – Ungarn
22.06.2016 18:00 Saint-Denis Island – Österreich

 

Der Fakt, dass die Eismänner eine Fußballnation wie die Niederlande zwei Mal bezwangen und maßgeblich dafür sorgten, dass die Elftal bei der EM nur zuschauen darf, spricht für sich selbst. Und dass auch noch eine gestandene Mannschaft wie die Türkei hinter sich gelassen werden konnte, zeigt die Gefährlichkeit des eigentlichen Außenseiters auf.

 

„Ich hatte immer das Gefühl, dass wir uns qualifizieren können“, meinte Lagerbäck schon während der WM-Qualifikation und schaffte nun also wirklich mit den Eismännern den Ausbruch aus der Welt der Fußballzwerge.

 

Und das gelang mit dem mit Abstand bevölkerungsärmsten Land, das sich je für ein Großereignis qualifizieren konnte – Island zählt lediglich ca. 332.000 Einwohner.

 

 

Ex-Hoffenheimer Sigurdsson zieht die Fäden

 

Der Sprung in der Weltrangliste von Platz 108 (als Lagerbäck übernommen hatte) auf den nunmehrigen 34. Rang – mit einem zwischenzeitlichen Hoch auf Platz 23 – unterstreicht nur die positive Entwicklung der Isländer. Bei der EM wollen sie diese nun fortsetzen und weiterhin für Furore sorgen.

 

Video: Gylfi Sigurdsson von Swansea City ist vor allem bei Freistößen “Cold As Ice”. (YouTube/Swansea City AFC)


 

Anführen soll das Team der Ex-Hoffenheimer Sigurdsson, der mit einem Marktwert von etwa 11 Millionen Euro bei weitem der teuerste Akteur des Teams ist. Der offensive Mittelfeldspieler, der derzeit bei Swansea City in der englischen Premier League kickt, besticht vorrangig als Passgeber. Der 26-Jährige ist aber auch überaus torgefährlich, was er mit sechs Treffern in der Quali bewiesen hat.

 

Sigurdsson & Co. treffen in Frankreich in der Gruppe F auf Portugal, Österreich und Ungarn. Gegen alle drei Gegner steht zwar eine negative Länderspielbilanz zu Buche, aber dank dem neuen Modus und mit ein bisschen Glück können die Eismänner vielleicht sogar wirklich ins Achtelfinale vorstoßen.

 

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