EM 2016 Gruppe A: Chancen, Prognose & Quoten

Geht es nach den Wettanbietern, dann muss sich die Vorrundengruppe A zu einer komplett spannungsfreien Angelegenheit entwickeln: So lassen etwa die Aufstiegsquoten fast überhaupt keinen Spielraum für Überraschungen zu.

 

In der Tat prallen in diesem EM-Quartett ein paar ziemlich gegensätzliche Welten aufeinander: Während beispielsweise der französische Gastgeber als erster Anwärter auf den Titel gilt, haftet den erstmals qualifizierten Albanern das Etikett des größten denkbaren Außenseiters an.

EM 2016 Gruppe A Oddset Wetten

Die Gruppe A bei der Fußball EM 2016 mit den Mannschaften Frankreich, Rumänien, Albanien und der Schweiz.
alle Gruppen der EM 2016 im Überblick

 

Auch zwischen diesen beiden Extremen tut sich ein deutliches Leistungsgefälle auf: Den Schweizern dürfte zwar kaum ein Angriff auf die Equipe Tricolore zuzutrauen sein; geht es jedoch um den zweiten Aufstiegsplatz, gelten die Eidgenossen plötzlich als unantastbarer Favorit.

 

Die die Gruppe komplettierenden Rumänen müssen demnach darauf hoffen, dass auch der ihnen in Aussicht gestellte dritte Rang für die Teilnahme am Achtelfinale genügt: Gelingt den Tricolori ein Sieg gegen Albanien, stünden die Chancen hierauf in der Tat wohl gar nicht allzu schlecht.

 

Da sich die beiden Außenseiter am letzten Spieltag der Gruppe A begegnen, wird das Endspiel um Platz 3 aber erst zum Vorrunden-Abschluss in den Mittelpunkt des Interesses rücken – möglicherweise gelten die Prognosen der Experten zu diesem Zeitpunkt jedoch ohnehin längst als überholt.

 

Quotenvergleich – Wer gewinnt die Gruppe A?

 

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Tipico Bet3000 Interwetten Bet365 Mybet Bwin
frankreich fahne Frankreich
schweiz fahne Schweiz
rumänien fahne Rumänien
albanien fahne Albanien

 
Hinweis: Frankreich hat in Gruppe A gewonnen.
 

Schon das EM-Eröffnungsspiel zwischen Frankreich und Rumänien könnte schließlich deutlich machen, dass die Unterschiede letztlich dann doch gar nicht so gewaltig sind: Trotz der eindeutigen Quoten kommt auf die Blauen hier gleich einmal ein ganz hartes Stück Arbeit zu.

 

Für die Franzosen zählt nur der Sieg

 

Dass die Mannschaft von Didier Deschamps der EM-Premiere nicht nur ausschließlich mit Vorfreude entgegensieht, dürfte allerdings auch der riesigen Erwartungshaltung geschuldet sein: Die Equipe Tricolore muss damit leben, dass beim Heim-Turnier lediglich der Titel zählt.

 

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Immerhin ist man es in Frankreich gewohnt, dass eine daheim ausgetragene Endrunde triumphal zu Ende geht; sowohl bei der Europameisterschaft 1984 als auch bei der Weltmeisterschaft im Jahre 1998 blieb der Cup jeweils im Land.

Den erwartungsfrohen Anhängern kann allerdings zu Gute gehalten werden, dass die riesigen Hoffnungen keineswegs aus der Luft gegriffen sind: Nachdem sich „Les Bleus“ seit Jahren intensiv auf die EM vorbereitet haben, könnte nun die Zeit des Erntens gekommen sein.

Der beabsichtigen Krönung droht jedoch einmal mehr das etwas zu heiße Blut einiger Spieler im Wege zu stehen; so hat die Nationalmannschaft auch vor der EM 2016 wieder erhebliche Verluste infolge von üblen „Zwistigkeiten“ zu beklagen.

 

Nach einer teaminternen Erpressungsaffäre musste der Nationaltrainer Karim Benzema kurzfristig aus der Equipe verbannen – wohingegen Franck Ribery schon vor etlichen Jahren die Lust an Einsätzen für sein Heimatland verloren hat.

 

Die so entstandenen Lücken wurden von Deschamps jedoch mit gleichermaßen hochtalentierten wie hungrigen Spielern aufgefüllt: Tatsächliche bzw. künftige Topstars wie Pogba oder Coman lassen keinen Zweifel daran, dass die französische Auswahl eine große Zukunft vor sich hat.

 

 

Die Schweiz bastelt an einer Premiere

 

Eigentlich wirkt es ja ein wenig paradox, dass die Schweiz als ein ziemlich sicherer Anwärter auf das Achtelfinale gehandelt wird: Bei den drei bisherigen EM-Teilnahmen sind die Eidgenossen schließlich nie über die Vorrunde hinausgekommen.

 

Das ungleich erfolgreichere Abschneiden bei Weltmeisterschaften sorgte aber längst dafür, dass die Nati dennoch einen klangvollen Namen hat; so hatte das Team noch vor zwei Jahren dem späteren Vize-Champion aus Argentinien das Überleben im Achtelfinale denkbar schwergemacht.

 

Während am Zuckerhut jedoch noch die Legende Ottmar Hitzfeld für die Geschicke der Mannschaft verantwortlich zeichnete, hält nach dessen Rückzug nun Vladimir Petkovic die Zügel in der Hand: Und bei Petkovic ist nach wie vor unklar, ob dieser auch den Weg in die richtige Richtung kennt.

 

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In der EM-Qualifikation hielt sich die Nati lediglich dank der größeren Schwäche der meisten Konkurrenten erfolgreich über Wasser: Gegen den einzig namhaften Gegner – die Three Lions – blieb die Mannschaft dagegen in beiden Vergleichen chancenlos.

 

Auch in der Turnier-Vorbereitung ließ sich bei den Schweizern noch keine rechte Linie erkennen; die unerwarteten Niederlagen gegen Irland (0:1) und Bosnien-Herzegowina (0:2) lassen befürchten, dass auch die vierte EM-Teilnahme nicht nach Wunsch verläuft.

 

Trotzdem besteht Grund zur Hoffnung, dass der Schalter zum optimalen Zeitpunkt umgelegt werden kann: In Sachen Turniererfahrung ist man den Rumänen und den Albanern schließlich meilenweit voraus – und obendrein stoßen sich etliche Schweizer Spieler ihre Hörner im Alltag in der Bundesliga ab.

 

Bei den Rumänen steht die Null

 

Bei den erstmals seit acht Jahren wieder für ein großes Turnier qualifizierten Rumänen ist der Trainer der eigentliche Star: Anghel Iordanescu hatte den Tricolorii schließlich schon in der Blütezeit unter dem unvergessenen Gheorghe Hagi vorgestanden.

 

Video: Anghel Iordanescu führte Rumänien abermals zur Endrunde eines großen Turniers. (YouTube/EURO 16 ULTIMATE)

 

Während es unter dem Rekordtorschützen bei der WM 1994 sogar bis ins Viertelfinale ging, kickte das Nationalteam in den vergangenen Jahren zumeist trostlos vor sich hin: Folglich lag es für den Verband nahe, kurzerhand noch einmal den einstigen Erfolgscoach zu reaktivieren.

 

Quotenvergleich – Wer erreicht das Achtelfinale?

 

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Tipico Bet3000 Interwetten Bet365 Mybet Bwin
Frankreich
Rumänien
Albanien 2,37
Schweiz

 
* die Wettquoten sind auf dem aktuellsten Stand, Änderungen bei den EM Quoten der Wettanbieter werden umgehend in der Tabelle berücksichtigt
 

Angesichts der hinter den Nordiren letztlich souverän abgeschlossenen Qualifikation kann man den Rumänen zu dieser Idee im Nachhinein nur gratulieren – wenngleich freilich auch das Comeback von Iordanescu seine Schattenseiten hat.

 

Aufgrund der taktischen Innovationen der letzten Jahrzehnte mutet der von den Tricolorii praktizierte Fußball mittlerweile wie aus der Zeit gefallen an: Die Auftritte der Mannschaft von Rumänien scheinen bisweilen einem Gruß aus dem vergangenen Jahrtausend zu entsprechen.

 

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Mit nur zwei Gegentreffern wurde von dem Team aus den Karpaten die unüberwindlichste Abwehr der gesamten Qualifikation gestellt; zugleich haben die elf Tore auf der Habenseite allerdings auch für einen Minuswert unter den EM-Teilnehmern gesorgt.

 

Wie in ihren besten Jahren wird von den Tricolorii somit auf die schlagkräftigen Argumente der Defensive gesetzt – nur, dass der Mannschaft mittlerweile eben ein Hagi fehlt, der auch einmal im Vorwärtsgang für Impulse sorgen kann.

 

Das Fehlen eines offensiven Spielgestalters müsste eigentlich ein frühes Ausscheiden in Frankreich zur Folge haben: Allerdings erinnert das sensationelle Abschneiden der Griechen bei der EM 20084 daran, dass auch ein unüberwindliches Bollwerk bisweilen nicht mit Gold zu bezahlen ist.

 

Die enorme Stabilität könnte die Rumänen somit bereits für die Equipe zu einem ausgesprochen tückischen Auftaktgegner machen – und auch die Schweiz tat sich bei der Quali-Schlappe in Slowenien schon einmal gegen einen tief stehenden Herausforderer mächtig schwer.

 

Die Albaner sind besser als ihr Ruf

 

Nach den Prognosen der Wettanbieter können sich die Albaner voll und ganz auf das letzte Gruppenspiel gegen Rumänien konzentrieren: Allenfalls hier scheint sich dem EM-Debütanten nämlich die Chance zu eröffnen, vielleicht doch ein paar Punkte für den Aufstieg aufzutreiben.

 

Dennoch hat den Rot-Schwarzen bereits das Auftaktspiel den stimmungsvollen EM-Höhepunkt zu bieten; immerhin droht der Vergleich mit den Eidgenossen zu einem gewaltigen Familientreffen auszuarten.

 

Ganze elf Spieler des albanischen Kaders haben in der Jugend die Schweizer Fußballschule durchlaufen – und zumindest fünf Kicker verdienen auch noch in der Gegenwart in der Super League ihr täglich Brot.

 

Die Vielzahl an in der Alpenrepublik ausgebildeten Spielern verdeutlicht exemplarisch, warum das bis vor kurzem zu vernachlässigende Albanien mit einem Male auf der EM-Landkarte erscheint: Trainer Giovanni de Biasi holte etliche Migranten mit albanischen Wurzeln nach Hause zurück.

 

Dank dieser einstmals bereits von den Iren erfolgreich praktizierte Rekrutierung hat das Team vom Balkan einen sagenhaften Aufstieg hingelegt: Vor einigen Jahren noch auf einem dreistelligen Platz der Fußball-Weltrangliste geführt, wurde in der jüngsten Qualifikation mit den Dänen unter anderem auch ein früherer Europameister weggebissen.

 

Spielplan Gruppe A

 

Tag Zeit Gr. Begegnung Quote Tipp 1 Quote Tipp 0 Quote Tipp 2 Res.
10.6. 21:00 A Frankreich – Rumänien 1,33 Interwetten 5,50 Bet3000 15,0 Bet3000 2:1
11.6. 15:00 A Albanien – Schweiz 6,00 Bet3000 3,40 Bet365 1,85 Bet3000 0:1
15.6. 18:00 A Rumänien – Schweiz 3,30 Bet365 3,20 Bet3000 2,50 Interwetten 1:1
15.6. 21:00 A Frankreich – Albanien 1,30 Bet3000 6,00 Tipico 17,0 Bet365 2:0
19.6. 21:00 A Rumänien – Albanien 2,25 Bet365 3,50 Interwetten 3,80 Bet3000 0:1
19.6. 21:00 A Schweiz – Frankreich 6,50 Bet365 3,10 Bet3000 2,00 Interwetten 0:0

 

Für noch größeres Aufsehen hatte allerdings gleich zum Auftakt der 1:0-Erfolg in Portugal gesorgt; ein Ergebnis, auf welches die Elf von der Iberischen Halbinsel vor knapp zwei Jahren mit der umgehenden Entlassung ihres Trainers reagierte.

 

Dass die Selecao Paulo Bento damit vielleicht Unrecht tat, legen nicht zuletzt die beiden in der Folge absolvierten Vergleich gegen die Franzosen nahe: Dank eines 1:0-Heimsiegs und einem Remis in Rennes wurde dem EM-Gastgeber gleich zwei Mal erfolgreich die Stirn geboten.

 

Folgerichtig ist anzunehmen, dass mittlerweile selbst „Les Bleus“ ein wenig Bammel vor dem krassen Außenseiter haben: Auszuschließen werden kann es deshalb nicht, dass sich für die Albaner am Ende möglicherweise sogar der zweite Vorrunden-Auftritt als eigentlicher Höhepunkt der EM erweist.

 

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