Frankreich bei der EM 2016 Chancen, Prognose & Quoten

Fahne Frankreich EM 20161984 wurde Frankreich bei der Heim-EM erstmals Europameister, 1998 holte die Equipe Tricolore den WM-Titel im eigenen Land. Schon aus diesem Grund machen sich die Franzosen nicht nur Hoffnungen auf den EM-Titel 2016. Alles andere als der Titelgewinn würde bereits als Enttäuschung betrachtet werden.
 
Die Ambitionen der Franzosen bestehen aber durchaus zu Recht, wie auch ein Blick auf die Quoten der Wettanbieter zeigt, wo Frankreich neben Weltmeister Deutschland und Titelverteidiger Spanien zu den heißesten Titelanwärtern zählt.

 

Kein Pflichtspiel für Frankreich seit 2014

 

Die FIFA-Weltrangliste hat dagegen hier nur sehr bedingt Aussagekraft, denn da die Franzosen als EM-Gastgeber keine Qualifikationsspiele zu bestreiten hatten, konnten sie auch kaum Punkte für das Ranking holen. Daher wird Frankreich im Vorfeld der EM nicht unter den Top 20 der Welt angeführt, was keineswegs die wahren Kräfteverhältnisse wiederspiegelt.

 

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So musste sich die Mannschaft von Didier Deschamps seit der WM 2014 in Brasilien, wo man im Viertelfinale mit 0:1 an Deutschland scheiterte, mit der Abhaltung von freundschaftlichen Länderspielen begnügen.

Dabei feierte Frankreich in den letzten neun Spielen acht Siege, darunter waren Erfolge gegen Deutschland, Portugal und die Niederlande. Die einzige Niederlage gab es im Herbst des vergangenen Jahres mit 0:2 in England, wenige Tage nach den Terroranschlägen von Paris.

 

Starke Offensive – Fragezeichen in der Abwehr

 

Vor allem in der Offensive sind die Franzosen überaus stark besetzt. So leisten sie sich auch den Luxus, Real-Star Karim Benzema nicht zu berücksichtigen, nachdem dieser in eine Erpressungsaffäre um seinen Teamkollegen Mathieu Valbuena – der ebenfalls nicht nominiert wurde – verwickelt war.

 

Auch Franck Ribery vom FC Bayern München und Kevin Gameiro, Goalgetter von Europa League Sieger FC Sevilla, wurden von Deschamps nicht in den EM-Kader berufen. Letzterer ist zumindest auf Abruf nominiert.

 

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…wird Europameister 1,45 1,50 1,45 1,44 1,45 1,45
…kommt ins Finale
…kommt ins Halbfinale
…erreicht Viertelfinale
…wird Gruppensieger
…erreicht Achtelfinale

 
* die Wettquoten für Frankreich bei der EM 2016 sind auf dem aktuellsten Stand, Änderungen bei den EM Quoten der Wettanbieter werden umgehend in der Tabelle berücksichtigt

 

Dennoch ist etwa mit Antoine Griezmann von Atletico Madrid, Oliver Giroud von Arsenal und Anthony Martial von Manchester United jede Menge an Offensivpower vorhanden, die vom Mittelfeld um Paul Pogba nur entsprechend in Szene gesetzt werden muss.

 

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Nicht ganz so dick ist die Personaldecke allerdings im defensiven Bereich. Im Finale der Champions League verletzte sich Verteidiger Raphael Varane von Real Madrid und fällt für die EM aus.

 

Davor hatte sich auch Innenverteidiger Mamadou Sakho vom FC Liverpool durch einen positiven Dopingtest selbst aus dem Rennen genommen. Mit Laurent Koscielny von Arsenal steht aber immerhin der beste Verteidiger der abgelaufenen Saison in der Premier League im französischen EM-Aufgebot.

 

Mit der Auslosung der Vorrunde im Dezember 2015 in Paris konnte das Gastgeberland durchaus zufrieden sein. Die Konkurrenz, bestehend aus der Schweiz, Rumänien und Albanien, sollte keine unüberwindliche Hürde auf dem Weg in die K.o.-Phase darstellen.

 

EM-Eröffnungsspiel gegen Rumänien

 

Am 10. Juni wird die EM um 21 Uhr in Saint-Denis mit dem Spiel zwischen Frankreich und Rumänien eröffnet. Die Franzosen gelten als klarer Favorit, dennoch werden sie diese Partie sicherlich nicht auf die leichte Schulter nehmen.

 

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Die Gruppe A bei der Fußball EM 2016 mit den Mannschaften Frankreich, Rumänien, Albanien und der Schweiz.
alle Gruppen der EM 2016 im Überblick


 

Den Rumänen werden zwar allgemein zu den großen Außenseitern des Turniers gezählt, gelten aber vor allem in der Defensive als sehr stark. Das wird auch durch die Resultate in der Qualifikation bestätigt. Neben England, Italien und Österreich war Rumänien das einzige Team, das in allen Qualifikationsspielen ungeschlagen blieb.

 

Zudem kassierte die Mannschaft von Trainerroutinier Anghel Iordanescu in allen zehn Spiel nur zwei Gegentreffer, so wenige wie keine andere Mannschaft. Zum Gruppensieg reichte es dennoch nicht, da man neben fünf Siegen auch fünf Mal nur unentschieden spielte. Somit ging Platz eins an Nordirland.

 

In ihrem zweiten Turnierspiel am 15. Juni im Stade Velodrome von Marseille treffen die Franzosen auf einen weiteren Underdog. Albanien qualifizierte sich überraschend und zum ersten Mal überhaupt für die Endrunde eines großen Turniers. Alles andere als ein überzeugender Sieg des zweifachen Europameisters wäre eine Überraschung.

 

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Aber auch sollte Frankreich gewarnt sein. Das letzte Aufeinandertreffen am 13. Juni 2015 endete in Elbasan mit einem 1:0-Erfolg der Albaner.

 

Der Weg ins Halbfinale scheint vorgezeichnet

 

Dennoch könnte nach den ersten beiden Gruppenspielen die Achtelfinalqualifikation bereits feststehen. Aber die Franzosen wollen sicherlich den Gruppensieg, um es sich zu ersparen, bereits im Achtelfinale auf einen besonders starken Gegner – das könnte auch Weltmeister Deutschland sein – zu treffen.

 

Frankreich bei der EM – Spiele in der Gruppe B

 

Datum Anstoß Ort Paarung
10.06.2016 21:00 Saint-Denis Frankreich – Rumänien
15.06.2016 21:00 Marseille Frankreich – Albanien
19.06.2016 21:00 Lille Schweiz – Frankreich

 

Daher wird Frankreich auch am letzten Spieltag der Gruppe am 19. Juni in Lille gegen die Schweiz ganz auf Sieg eingestellt sein. Mit den Schweizern trafen die Franzosen bereits vor zwei Jahren bei der Weltmeisterschaft in Brasilien in der Gruppe aufeinander. Damals hatte die Equipe Tricolore keine Mühe und siegte klar mit 5:2, lag dabei bereits mit 5:0 voran.

 

Video: In einem Testspiel Ende Mai gegen Kamerun siegten die Franzosen mit 3:2, offenbarten aber Schwächen in der Abwehr. (YouTube/MST Sports)

 

Zudem wurde der sechste Treffer durch Benzema, der zudem auch einen Elfmeter vergeben hatte, nicht anerkannt, weil der Schiedsrichter das Spiel Sekundenbruchteile davor bereits abgepfiffen hatte. Aufgrund dieses Debakels wird den Eidgenossen auch diesmal nicht zugetraut, den großen Nachbarn zu gefährden.

 

Im Falle eines Gruppensieges würden die Franzosen weder im Achtel- noch im Viertelfinale selbst auf einen Gruppensieger treffen, das wäre erst ab dem Halbfinale möglich. Dann würde sich auch zeigen, wer von den Turnierfavoriten zu diesem Zeitpunkt noch im Bewerb ist.

 

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