Vierschanzentournee 2017/18: Favoriten mit Oddset Quoten

Vierschanzentournee 2017/18: Favoriten mit Oddset Quoten

  • Quote R. Freitag 2,60
  • Quote K. Stoch 4,70
  • Quote St. Kraft 4,70
  • Quote A. Wellinger 7,00
  • Quote D.-A. Tande 10,0

So groß wie diesmal war die Euphorie und die Erwartungshaltung in Skisprung-Deutschland vor der Vierschanzentournee wohl schon lange nicht mehr.

Mit Richard Freitag und Andreas Wellinger – der Erste und Zweite im Gesamt-Weltcup – und vielleicht auch noch mit Markus Eisenbichler (Gesamt-Achter) hat die deutsche Skisprung-Mannschaft drei heiße Eisen im Tournee-Feuer.

Vor allem auf den beiden erstgenannten liegen die großen Hoffnungen auf den insgesamt 17. deutschen Gesamtsieg – und dem ersten seit 2002 durch Sven Hannawald!

Kaum zu glauben, aber seit 16 Jahren konnte kein deutscher Skispringer mehr Vierschanzentournee gewinnen!

 

“Der Tournee-Sieg führt nur über die Deutschen!”

 

Überhaupt gab es seit Hannawalds historischem Triumph (er gewann dabei als erster und bislang einziger alle vier Bewerbe) nur noch zwei Top-3-Platzierungen in der Gesamtwertung: 2008 Michael Neumayer und 2016 Severin Freund.

Freitag und Wellinger sollen diese Durstrecke nun endlich beenden. Immerhin haben die beiden vier der bisherigen sieben Saison-Springen gewonnen – 3x Freitag, 1x Wellinger. Dazu gab es noch zwei zweite Plätze von Freitag und zwei dritte Plätze von Wellinger.

 

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Ehemalige Tournee-Champions wie der Deutsche Jens Weißflog (vierfacher Tournee-Sieger) und der Österreicher Andreas Goldberger (gewann zwei Mal die Tournee) sind von einem deutschen Gesamtsieg überzeugt.

 
Goldberger sagt: „Der Tournee-Sieg führt diesmal nur über die Deutschen.“ Und Weißflog ergänzt: „Wellinger ist nicht weit weg von Freitag. Ich sehe ihn ähnlich stark. Für beide ist der Gesamtsieg möglich.“
 

Wellinger war in dieser Saison zwar noch nie schlechter als Neunter, allerdings war er zwei Mal nach dem ersten Durchgang nicht unter den Top-20 zu finden. Bei der Tournee könnten sich derartige Schwankungen jedoch verheerend auswirken.

Freitag, der als erster Deutscher Weltcup-Leader seit Martin Schmitt 1999 als Weltcup-Leader in die Tournee startet, versucht, die große Erwartungshaltung die auf ihm lastet, etwas zu bremsen – und sich selbst etwas von dem enormen Druck zu nehmen.

Die 4 Wettbewerbe der Vierschanzentournee:
30.12.17: Oberstdorf (GER)
01.01.18: Garmisch-Partenkirchen (GER)
04.01.18: Innsbruck (AUT)
06.01.18: Bischofshofen (AUT)

„Es gibt keine Garantie dafür, wenn du vorher gut bist, dass es bei der Tournee dann auch klappt”, weiß Freitag, der das letzte Weltcup-Springen in Engelberg vor der Tournee gewonnen hat. 2014 ist ihm dies ebenfalls gelungen, am Ende wurde er bei der Tournee jedoch nur Gesamt-Sechster.

 

Kraft & Stoch wollen ihren jeweils zweiten Tournee-Sieg

 

Zudem weiß Freitag, dass auch die Konkurrenz nicht zu unterschätzen sein wird. Vor allem die Österreicher waren in den jüngeren Vergangenheit kaum schlagen. Von 2009 bis 2015 gab es sieben rot-weiß-rote Tournee-Gesamtsiege in Folge!

Und seit der Saison 1999/2000 gab es überhaupt nur vier Tourneen in denen am Ende kein Österreicher in den Top-3 der Gesamtwertung zu finden war. Das eine Mal war in der vergangenen Saison der Fall.

Doch heuer wollen die „Ösi-Adler“ wieder um den Gesamtsieg mitfliegen – allen voran Stefan Kraft, der Sieger von 2015 und der bis dato letzte österreichische Tournee-Sieger.

speech_bubble„Es gibt keine Garantie dafür, wenn du vorher gut bist, dass es bei der Tournee dann auch klappt!”
 
– Richard Freitag, Top-Favorit auf den Sieg bei der Vierschanzentournee, versucht die Erwartungshaltung zu bremsen.

 

Allerdings stimmte es im bisherigen Saisonverlauf noch nicht zu 100 Prozent beim Überflieger aus Tirol. Drei Mal landete er bei sieben Saison-Springen auf Rang 3.

„Es hat noch nie alles zusammengepasst. Entweder hat die Form nicht ganz gestimmt oder ich habe einen Sprung verkorkst oder die anderen waren einfach besser“, so Kraft, der weiß, was es braucht um bei der Tournee wieder ganz oben zu landen. „Acht weite Sprünge.“

Diese peilt aber auch der Vorjahres-Sieger Kamil Stoch an. Aber auch der Pole ist in dieser Saison noch ohne Sieg, konnte aber mit zwei zweiten und einem dritten Platz schon des Öfteren seine Flugkünste zeigen.

Diesen drei Podestplätzen stehen aber auch die Ränge 15 und 20 zu Buche. Nur eine so eine Platzierung würde schon reichen, um die angepeilte Titelverteidigung abschreiben zu müssen.

 

Wettanbieter setzen auf Freitag

 

Und dann gibt es auch noch Norwegens Supertalent Daniel-Andre Tande, der bei der Tournee noch etwas gut zu machen hat.

Im vergangenen Jahr gewann er in Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck und fuhr als Führender zum Tournee-Finale nach Bischofshofen. Dort zwang ihn jedoch ein Materialfehler im zweiten Durchgang zu einer frühen Landung, weshalb er den Gesamtsieg noch aus der Hand gab.

Ob es heuer mit dem Gesamtsieg klappt?

Die Wettanbieter sind davon nicht wirklich überzeugt. Für die Online-Buchmacher wie beispielsweise Tipico steht Richard Freitag ganz hoch oben im Kurs. Dahinter folgen fast gleich auf Kraft und Stoch.

 

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