Bundesliga Relegation 2017: Wolfsburg – Braunschweig mit Quoten

Bundesliga Relegation 2017: Wolfsburg – Braunschweig mit Quoten

  • Quote VfL Wolfsburg 1,53
  • Quote Remis 3,89
  • Quote Braunschweig 6,26

Donnerstag, 25.05.2017 um 20:30 Uhr

Englische Wochen sind dem VfL Wolfsburg noch aus der vorjährigen Ausgabe der Champions League bekannt. Im Vergleich zu den durchaus erfolgreichen Auftritten in der Königsklasse stehen für den VfL an diesem Donnerstag aber ungleich wichtigere Dinge auf dem Spiel.

Über die Zukunft des Vereins wird schließlich längst nicht mehr in Moskau, Manchester oder Madrid entschieden: Stattdessen schickt sich nun ausgerechnet das benachbarte Braunschweig an, den Deutschen Meister des Jahres 2009 ein großes Stück gen Bedeutungslosigkeit zu schießen.

Am Ende eines langen Leidensweges könnte in wenigen Tagen der Absturz in die 2. Bundesliga stehen: Zwei Relegationsderbys bieten der Elf von Andries Jonker möglicherweise schon die letzte Chance, Wolfsburg auch auf Dauer auf der hiesigen Fußball-Landkarte zu platzieren.

 

Dem VfL droht der Ausverkauf

 

Nach einem Abstieg würde sich der ohnehin anstehende personelle Umbruch wohl zu einem einzigen unkontrollierten Ausverkauf entwickeln – und in der Folge droht es dann am nötigen Kleingeld zu fehlen, um die entstandenen Lücken wieder mit halbwegs namhaften Spielern aufzufüllen.

 


 

Dem bislang als Mäzen agierenden VW-Konzern dürfte eine solch traurige Entwicklung mutmaßlich gar nicht so ungelegen kommen; die seit Jahrzehnten in den Klub gepumpten Gelder werden derzeit an anderer Stelle noch ein bisschen dringender gebraucht.

Ein Abschied aus der Bundesliga könnte sich im Fall der Wölfe somit nicht nur als ein rasch zu reparierender Betriebsunfall erweisen. Entsprechend unverständlich ist es, wie weitgehend willenlos sich die Mannschaft für die Teilnahme an der Relegation nominieren ließ.

Gleich zwei Matchbälle hatten dem Klub zuletzt die Gelegenheit geboten, bereits nach den regulären 34 Spieltagen einen halbwegs geraden Schlussstrich unter die missratene Saison zu ziehen – und beide Chancen warfen die Spieler mit bemerkenswerter Achtlosigkeit weg.

 

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Konnten diese sich zunächst beim 1:1 gegen die Gladbacher Fohlen einfach nicht dazu entschließen, mit aller Macht auf den die Rettung versprechenden Siegtreffer zu drängen, kam dann beim jüngsten Endspiel in Hamburg nicht einmal mehr der mindestens noch benötigte 38. Saisonzähler herum.

Nach einem dominanten Start im Volkspark zog sich das Team ohne erkennbaren Anlass immer weiter in das eigene Schneckenhaus zurück – was dem gleichfalls eher ziellos durch die Gegend stolpernden Dino noch zu dem dringend erforderlichen “Lucky Punch” verhalf.

 

VfL Wolfsburg gegen Eintracht Braunschweig – alle bisherigen Duelle

 

Datum Bewerb Heim Gast Ergebnis
15.03.2014 Bundesliga Braunschweig Wolfsburg 1:1
05.10.2013 Bundesliga Wolfsburg Braunschweig 0:2
08.05.1993 2. Liga Braunschweig Wolfsburg 0:1
04.10.1992 2. Liga Wolfsburg Braunschweig 4:1
19.06.1988 Aufstiegsrunde 2. Liga Wolfsburg Braunschweig 1:2
02.06.1988 Aufstiegsrunde 2. Liga Braunschweig Wolfsburg 4:2
31.03.1974 Regionalliga Braunschweig Wolfsburg 4:2
18.11.1973 Regionalliga Wolfsburg Braunschweig 2:0

 

Das anschließende Zusammenfegen der Scherben fiel nicht nur aufgrund des Ergebnisses ernüchternd aus: Mit den frisch verletzten Jung und Bazoer müssen überdies auch noch zwei weitere Spieler in den anstehenden Tagen der Entscheidung passen.

 

Zieht der Druck den Wölfen die Beine weg?

 

Angesichts des prinzipiell überlegen besetzten Kaders sollten sich diese Ausfälle allerdings noch als das kleinste Problem der Wölfe erweisen. Gegen die Braunschweiger Löwen dürfte die schon zuletzt nicht wunschgemäß funktionierende Psyche von deutlich größerer Bedeutung sein.

Schien bereits in den jüngsten Endspielen nicht jeder Spieler in der benötigten Weise für den Klassenerhalt zu brennen, werden in den stimmungsgeladenen Derbys mehr denn je klassische Kämpferqualitäten abgefragt.

Schließlich dürfte kein Zweifel daran bestehen, dass der BTSV am Donnerstag zum gründlichen Umpflügen des Wolfsburger Ackers in der Volkswagen-Arena erscheint: Mit Mentalität und Herz möchten die Jungs von Torsten Lieberknecht ihre spielerischen Defizite kompensieren.

 


 

Dass dieses Vorhaben für durchaus aussichtsreich gehalten werden kann, hatte bereits die jüngst zu Ende gegangene Saison ans Licht gebracht; in den vergangenen Monaten hängte die Eintracht etliche deutlich besser ausgestattete Rivalen um Längen ab.

Schlussendlich sorgte es deshalb sogar für eine kleine Enttäuschung, dass hinter dem VfB Stuttgart und Hannover 96 zunächst nur der Trostpreis übrig blieb: Als bester drittplatzierter Zweitligist seit der Einführung der 3-Punkte-Regel schrammte das Team nur knapp am direkten Aufstieg vorbei.

 

speech_bubble“Wir haben es einfach verdient aufzusteigen. Wir können Geschichte schreiben.”
 
– Der in Braunschweig ohnehin schon gottgleiche Torsten Lieberknecht möchte in den nächsten Tagen abermals an seinem Denkmal feilen.

 

Diesbezüglich tat es den Löwen naturgemäß besonders weh, dass der Zweikampf gegen die benachbarten Roten verloren gegeben werden musste: In der 33. Runde zogen die Landeshauptstädter aus Hannover noch am zuvor besser platzierten BTSV vorbei.

 

Die Relegation hat ein Herz für die Bundesligisten

 

Nach dieser im Fernduell erlittenen Derby-Niederlage käme es somit einer Höchststrafe gleich, sollte es nun auch gegen den zweiten niedersächsischen Rivalen nicht für die Beletage des detuschen Fußballs reichen – für das eigene Selbstverständnis wäre ein Scheitern gegen den VfL Wolfsburg zweifelsohne pures Gift.

 

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Dabei sagt der Eintracht keineswegs nur der fast zehn Mal so hohe Etat der Wölfe eine denkbar schwere Mission voraus: Auch nach den Erfahrungen der bisherigen Relegations-Ausgaben scheint die Chance auf die Bundesliga erst einmal nur theoretischer Natur zu sein.

Seit die DFL vor acht Jahren die Wiedereinführung des Abstiegs-Showdowns beschloss, kam die Hoffnungsrunde lediglich zwei Zweitligisten zu Gute; auch in den vergangenen vier Relegationen hatte jeweils der Bundesligist das bessere Ende für sich.

Die dem unterklassigen Herausforderer oftmals unterstellten psychischen Vorteile scheinen in den entscheidenden Momenten somit nur von einer untergeordneten Bedeutung zu sein: Kein Wunder ist es deshalb, dass die Wettanbieter nun erneut auf das ins Straucheln geratene Schwergewicht vertrauen.

Die deutliche Favoritenstellung der Wölfe geht insbesondere im anfänglichen Heimspiel von einem Klassenunterschied aus: Die Bet-at-home-Quote von 1,53 lässt dem VfL noch immer genügend Raum, um schon in den ersten 90 Minuten eine Vorentscheidung herbeizuführen.

Aus Sicht der mit Sicherheit vielköpfig in der Volkswagen-Arena erscheinenden Gäste scheint ein mit 3,89 quotiertes Remis somit bereits das Höchste der Gefühle zu sein – während unverbesserliche Optimisten trotzdem auf die für einen Auswärtssieg gebotene Traumquote von 6,26 schielen.

 

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