2. Liga 2016/17: VfB Stuttgart – Hannover 96 mit Oddset Quoten

2. Liga 2016/17: VfB Stuttgart – Hannover 96 mit Oddset Quoten

Bewertung
  • Quote Stuttgart 2,05
  • Quote Remis 3,80
  • Quote Hannover 3,70

Montag, 12.12.2016 um 20:15 Uhr

Die Aufstiegsanwärter aus Stuttgart und Hannover haben sich nach 15 Spieltagen standesgemäß auf den Tabellenplätzen 1 und 3 einsortiert. Vor dem „Giganten-Duell“ der Zweiten Bundesliga läuft es dennoch für beide Klubs noch nicht zu einhundert Prozent rund.

Dabei mutet es vor allem im Falle der Schwaben ein wenig absurd an, über spielerische Mängel zu klagen; schließlich setzte sich die Mannschaft von Hannes Wolf dank eines Laufs von fünf Dreiern und einem Remis aus den letzten sechs Partien am vergangenen Wochenende erstmals an die Spitze.

Da dem vorwöchigen Gastspiel im Erzgebirge mit einem 4:0-Erfolg darüber hinaus der höchste Sieg der gesamten Saison entsprang, müsste im Ländle eigentlich alles in Butter sein: Zunehmend zeichnet sich ab, dass der bittere Gang in das Unterhaus wohl nur eine kurze Episode bleibt.

Dass die jüngsten Auftritte dennoch auch Kritik provozierten, ist aber keineswegs nur der natürlich hohen Anspruchshaltung geschuldet. Vielmehr täuschten die vielen schönen Resultate nur ungenügend über noch ziemlich ausbaufähige Leistungen hinweg.

 

Wenig Aufwand, viel Ertrag

 

Angesichts des tatsächlichen Spielverlaufs musste selbst der kleine Kantersieg bei den Veilchen nicht nur als deutlich zu hoch, sondern sogar als schmeichelhaft bezeichnet werden: Eigentlich hatte nämlich Aue die größeren Spielanteile und ein Chancenplus verbucht.

Während die Sachsen aber ganz im Stile eines künftigen Drittligisten nichts aus ihren Möglichkeiten machten, schlossen die Stuttgarter fast jeden Besuch in der gegnerischen Hälfte mit einem Treffer ab – womit der Gast zumindest in Sachen Effizienz seine Bundesliga-Tauglichkeit unterstrich.

 


speech_bubble„Die Entwicklung stimmt, aber wir sind nicht blind: Wir wollen uns weiter verbessern.“

VfB-Coach Hannes Wolf ruht sich nicht auf der endlich eroberten Tabellenführung aus.


 

Die enorme Kaltschnäuzigkeit vor dem generischen Kasten schlägt sich entsprechend auch im aktuellen Torverhältnis nieder; auf die bis dato erzielten 29 Treffer hat es ansonsten nur noch der sich nun ankündigende Mit-Absteiger aus Niedersachsen gebracht.

Somit lässt sich bereits erahnen, dass auch Hannover im Kampf um den sofortigen Wiederaufstieg vor allem auf seine Offensivabteilung baut, die die in sie gesetzten Hoffnungen auch beim jüngsten 3:2-Erfolg im Spitzenspiel gegen den 1. FC Heidenheim wieder einmal nicht enttäuschte.

 

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Gegen den süddeutschen Mitbewerber bekam die HDI-Arena am vergangenen Freitag einen für die 96er durchaus typischen Spielverlauf zu sehen; gleich zwei Mal liefen die Hausherren einem Rückstand hinterher, bevor dann die Einzelkämpfer im Angriff das Spiel gewannen.

 

Hannover kommt meist erst spät auf Touren

 

Gerade von etwas ambitionierteren Teams aus der oberen Tabellenhälfte wurden die 96er zuletzt schon häufiger zunächst einmal auf dem falschen Fuß erwischt; so machten sich etwa auch beim 2:2 in Braunschweig oder dem 3:1 gegen Würzburg Aufholjagden erforderlich.

Bewiesen die Niedersachsen somit zum einen regelmäßig Moral, ist hier zum anderen aber doch zugleich auch eine enorme Anfälligkeit auszumachen: Mit bereits 18 Gegentreffern wird von den Roten aktuell die schlechteste Abwehr der Top-6-Teams gestellt.

Da langfristig vor allem die Stabilität der Hintermannschaft über den Erfolg einer Spielzeit entscheidet, ist dieser Makel nicht nur eine Petitesse. Pünktlich zum Spitzenspiel in Stuttgart ist nun allerdings Abhilfe in Sicht.

 

heartbeatIn der Mercedes-Benz-Arena kehren mit Strandberg und Felipe vermutlich gleich beide zuletzt zwangspausierenden Innenverteidiger in den Kader zurück – diesbezüglich scheint nur noch hinter dem an einer leichten Wadenverletzung laborierenden Norweger ein kleines Fragezeichen zu stehen.

 

Selbst in Bestbesetzung machten den Niedersachsen in der ersten Saisonhälfte aber immer wieder gründlich verschlafene erste Halbzeiten zu schaffen; die erwähnten häufigen Rückstände stellen eine unmittelbare Folge der meist im Schongang begonnenen Auftritte dar.

 

Stuttgart gegen Hannover- die letzten 5 Duelle

 

Datum Bewerb Heim Gast Ergebnis
27.02.2016 Bundesliga Stuttgart Hannover 1:2
23.09.2015 Bundesliga Hannover Stuttgart 1:3
28.02.2015 Bundesliga Hannover Stuttgart 1:1
27.09.2014 Bundesliga Stuttgart Hannover 1:0
25.04.2014 Bundesliga Hannover Stuttgart 0:0

 

Dass Hannover erst spät auf Touren kommt, droht nun im Montagsspiel von ganz besonderer Tücke zu sein: Im bisherigen Saisonverlauf haben die schwäbischen Hausherren immerhin schon satte sieben Mal in der Anfangsviertelstunde geknipst.

Allein vier dieser Tore wurden zudem bereits in den ersten sechs Spielminuten auf die Anzeigetafel gebracht. Für VfB-Coach Hannes Wolf könnte es sich deshalb lohnen, sich die offenbar bis in die Haarspitzen motivierenden Kabinenansprachen patentieren zu lassen.

 

Ein Heimsieg verdoppelt den Einsatz

 

Nun wäre es sicherlich keine Überraschung, wenn Stuttgart auch das anstehende Highlight der Hinrunde heiß wie Frittenfett beginnt – und nach der Einschätzung der Wettanbieter sollte es den Gästen dieses Mal schon ein bisschen schwerer fallen, einen möglichen Rückstand noch einmal umzubiegen.

Die Favoritenquote von 2,0 drückt deshalb die Annahme aus, dass sich der VfB die so hart erkämpfte Tabellenführung nicht gleich wieder nehmen lässt. Ein aus Sicht der Gastgeber sicherlich etwas enttäuschendes Remis spielt hingegen deutlich höhere Top-Quoten von bis zu 3,6 ein.

Noch einmal minimal höhere Rückzahlungen stehen sogar ins Haus, wenn Hannover seinen vorjährigen Sieg im Ländle nun auch unterklassig wiederholt: Rücken die 96er den Hausherren bis auf einen Zähler auf die Pelle, gibt’s im Höchstfall den 3,8-fachen Einsatz zurück.

 

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