DFB-Pokal 2015/16: E. Frankfurt – Dortmund mit Oddset Quoten

DFB-Pokal 2015/16: E. Frankfurt – Dortmund mit Oddset Quoten

  • Quote E. Frankfurt 5,50
  • Quote Remis 4,00
  • Quote Dortmund 1,60

Samstag, 27.05.2016 um 20:00 Uhr in Berlin

Im Pokal hui, in der Liga pfui – so könnte man die Entwicklung in den vergangenen Wochen bei Eintracht Frankfurt beschreiben. In den letzten 15 Liga-Spielen der Saison reichte es für die Eintracht ein mickriges Mal zu einem Sieg.

Und auch dieser einzige Erfolg seit Anfang Februar gelang beim Fast-Absteiger FC Augsburg, der bekanntlich nicht gerade zu den allerhellsten Sternen am deutschen Fußball-Firmament zählt.

Nur durch die starke Phase bis Anfang Februar mit 35 Punkten aus 19 Spielen wurde zum Abschluss noch der elfte Rang in der Tabelle erreicht. Nach der Hinrunde war Frankfurt noch auf dem beeindruckenden vierten Platz gestanden.

 

Fast 30 Jahre Warten auf den Pokal

 

Doch all dies könnte für die Hessen vergessen sein, wenn sie am Samstag im Berliner Olympia-Stadion den DFB-Pokal holen würden. Es wäre ihr erster Pokalsieg seit 1988 und gleichzeitig der erste wichtige Titelgewinn in den 29 seither Jahren überhaupt.

Kein Wunder also, dass die Mannschaft diesen Erfolg ebenso herbeisehnt wie die große Fangemeinde der Adlerträger. Seit Mitte der 1990er Jahre erwies sich die Geschichte der Eintracht als, gelinde gesagt, etwas wechselhaft. Davon zeugen vier Abstiege und Wiederaufstiege.

 

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Eher holperig war auch der Weg den die Elf aus der Bankenmetropole ins Pokalfinale 2016/17 geführt hat. Von fünf K.o.-Duellen wurden drei erst im Elfmeterschießen entschieden. Nur gegen Hannover 96 und Arminia Bielefeld vermochte man sich in der regulären Spielzeit durchzusetzen.

Dabei hätte das Pokalabenteuer fast schon in der ersten Runde ein schmähliches Ende genommen. Sogar beim Drittligisten 1. FC Magdeburg musste eine Extra-Schicht eingelegt werden, in der dann der zwölfte Elfmeter endlich die Entscheidung brachte.

 


 

Nicht weniger dramatisch war dann das Halbfinale, als die Eintracht einem regelrechten Sturmlauf von Borussia Mönchengladbach widerstand und sich wiederum in der Penalty-Entscheidung durchzusetzen vermochte. Beim Aufeinandertreffen mit Champions-League-Teilnehmer Borussia Dortmund ist seitens der Frankfurter ebenfalls mit einer eher defensiv orientierten Taktik zu rechnen.

So kommt es Trainer Kovac sicherlich zupass, dass mit Jesus Vallejo am vergangenen Wochenende im letzten Spiel der Bundesliga-Saison einer seiner stärksten Abwehrspieler wieder zurückgekehrt ist und sich sogar mit einem Tor bemerkbar gemacht hat.

 

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“Dortmund ist fußballerisch besser, aber es gibt noch andere Tugenden. Auf dem Papier sind wir Außenseiter – in einem Spiel aber ist alles möglich.”

 
– Für Frankfurt-Trainer Niko Kovac besteht trotz Dortmunds Favoritenposition Hoffnung auf den Pokalsieg seiner Jungs.

 

Der gelungene Liga-Abschluss mit dem 2:2 gegen den Sensations-Vize-Meister RB Leipzig wird noch einmal zusätzliches Selbstvertrauen in die Adern der Adler-Akteure gepumpt haben.

Vielleicht darf der Spanier Vallejo sogar schon in der Startelf auflaufen. „Es liegt einzig und allein am Trainer“, lässt er vor dem Pokal-Finale wissen. Er selbst traue sich 90 oder sogar 120 Minuten durchaus zu.

Ein Comeback in der Anfangsformation feiern könnte in Berlin vielleicht auch Kapitän Alex Meier. Der Torjäger wurde gegen Leipzig ebenso eingewechselt und ist zusammen mit Marco Russ der einzige Frankfurter, der schon beim bisher letzten DFB-Cup-Finale vor elf Jahren dabei war.

 

Dortmund will die 4. Chance nutzen

 

Über mangelnde Präsenz in Endspielen um den DFB-Pokal kann sich Borussia Dortmund nicht wirklich beklagen. In den vergangenen drei Jahren standen die Schwarzgelben jedes Mal Ende Mai am Berliner Grün und ebenso oft am Schluss mit leeren Händen da.

Einmal war der VfL Wolfsburg (2015) zu stark und gleich zweimal der FC Bayern (2014 und 2016). Der Rekordmeister und Rekordpokalsieger aus München wurde in diesem Jahr aber bereits im Halbfinale mit einem vielumjubelten 3:2 aus dem Weg geräumt.

 

Video: Im vergangenen Jahr zogen die Dortmunder gegen den FC Bayern im DFB-Cup-Finale im Elfmeterschießen den Kürzeren. (Quelle: YouTube/Le Rempage)

 

Aus diesem Grund kann sich die Elf von Trainer Thomas Tuchel nun auch endlich größere Chancen auf den ersten Triumph seit der Double-Saison 2011/12 ausrechnen und damit ihren insgesamt vierten DFB-Pokal in die Vereinsvitrine packen.

Das erste ‚Finalspiel‘ der Saison, jenes um die direkte Qualifikation für die Champions League, in der letzten Runde der Bundesliga gegen die Nordlichter des SV Werder Bremen, wurde bereits gewonnen. Damit wäre die ‘Pflicht’ einmal erledigt.

 

Frankfurt gegen Dortmund – die letzten 5 Begegnungen

 

Datum Wettbewerb Heim Gast Ergebnis
15.04.2017 Bundesliga Dortmund Frankfurt 3:1
26.11.2016 Bundesliga Frankfurt Dortmund 2:1
07.05.2016 Bundesliga Frankfurt Dortmund 2:1
12.01.2016 Freundschaftsspiel Dortmund Frankfurt 4:0
13.12.2015 Bundesliga Dortmund Frankfurt 4:1

 

Nun soll also der Pott her, um eine nicht ganz nach Plan verlaufene Spielzeit, mit einem überraschenden Aus im CL-Viertelfinale und einer äußerst wechselhaften Performance in der Bundesliga, noch zu einem gütlichen Abschluss zu bringen.

 

Keine Zweifel an der Rollenverteilung

 

Auf des Messers Schneide getanzt hat der BVB im Turnierverlauf, nicht viel anders als Frankfurt, ebenfalls schon. Mit Union Berlin und Hertha BSC wurden gerade die beiden Berliner Vertreter schließlich im Elfmeterschießen bezwungen.

Ein Umstand der wohl nicht dazu geneigt ist, das neutrale Berliner Publikum für sich einzunehmen. Doch dies wird die Westfalen weniger grämen, als der drohende Ausfall von Marcel Schmelzer im Pokal-Finale.

Der schwarzgelbe Kapitän hatte sich beim Aufwärmen vor dem Bundesliga-Match gegen Werder Bremen eine Muskelverletzung zugezogen und musste dieses deshalb auslassen. An seiner statt kehrte so Marc Bartra in die Mannschaft zurück.

 


 

Der Spanier wurde beim Bomben-Attentat auf den Bus des BVB vor dem Hinspiel im Viertelfinale der Champions League am Arm verletzt. Ein Fragezeichen tut sich daneben im defensiven Mittelfeld von Dortmund auf. Der die ganze Saison über hervorragend agierende Julian Weigl fehlt wegen einem Bruch des Sprunggelenks.

 
Icon SmileyGegen Bremen durfte ihn Nuri Sahin ersetzen, der seine Sache recht ordentlich gemacht hat. Sollte Tuchel keine großen Umstellungen am Spielsystem seines Teams vornehmen, dann könnte Sahin wieder einen Platz in der Startelf einnehmen.
 

Aber wie auch immer die Schwarzgelben auflaufen, an ihrer Favoritenrolle ändert das nur wenig. Die Wettanbieter sind sich vollkommen einig, dass sich ihren drei Pokal-Erfolgen am Samstag den vierten hinzufügen werden, was am Multiplikator von 1,60 für diesen Fall zu sehen ist. Die andere Seite der Medaille ist die Quote von 5,50 für einen Sieg des Außenseiters Frankfurt.

 

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