Bundesliga 2016/17: FC Bayern – Gladbach mit Oddset Quoten

Bundesliga 2016/17: FC Bayern – Gladbach mit Oddset Quoten

Bewertung
  • Quote Bayern 1,22
  • Quote Remis 7,00
  • Quote Gladbach 9,25

Samstag, 22.10.2016 um 18:30 Uhr

1:1 zu Hause gegen den 1. FC Köln, zuletzt 2:2 in Frankfurt – und in beiden Partien hat der FC Bayern eine Führung verspielt, gegen die Eintracht sogar zwei Mal.

Anders ausgedrückt: Der FC Bayern erlebt in der Bundesliga seine erste „Mini-Krise“ unter Neo-Trainer Carlo Ancelotti. Zwei Remis, die an der Tabellenführung nichts änderten, die der FC Bayern seit 36 Spieltagen ununterbrochen genießt, wohl aber am allgemeinen Wohlbefinden – es herrscht dicke Luft an der Säbener Straße.

 

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Denn nach sieben Bundesliga-Spieltagen mit nur zwei überzeugenden Leistungen und – mit einer Ausnahme – nur Siegen über Kellerkinder ist die Feststellung erlaubt: Die Bayern-Dominanz der vergangenen Jahre ist weg.

Dass sich die Zeiten geändert haben dürften, liefert das Beispiel Eintracht Frankfurt. Dort gewannen die Bayern zwar auch im Oktober 2015 nicht (es gab ein torloses Unentschieden), doch die Hessen hatten sich damals am eigenen Sechzehner verschanzt und tauchten nur zum Anstoß an der Bayern-Spielhälfte auf.

Jetzt boten sie dem „roten Riesen“ eine Schlacht auf Augenhöhe – trotz 30-minütiger Unterzahl – und schossen fast genauso oft auf das Tor (13:14) wie die Münchener.

 

Die neue Münchner Freiheit

 

Liegt dieser Wandel einzig und allein am Trainerwechsel von Pep Guardiola zu Carlo Ancelotti? Unter vorgehaltener Hand wird diese Frage bejaht, zumal „Kater Carlo“ seinen Spielern weitaus mehr Freiheiten zugesteht, als sie unter Kontroll-Freak Guardiola je hatten.

 
Kapitän Philipp Lahm sagt dazu ganz diplomatisch: „Ich denke, dass sich jeder schon bewusst ist, dass Freiheit auch Vertrauen bedeutet. Jeder sollte mit der Situation umgehen können, dass man Vertrauen bekommt, das aber auch einschätzen kann.”

 
Mehr Freiheit bekommt die Mannschaft auch auf dem Spielfeld, da unter Ancelotti der Guardiola-Ballbesitz-Fetisch ausgedient hat, doch auch hier können die Top-Stars mit der Eigenverantwortung derzeit offenbar nur schwer umgehen.

 
ic_live_helpLaut Statistiken laufen sie weniger als in der vergangenen Spielzeit. 113 Kilometer pro Spiel rannten die Bayern-Akteure in der Vorsaison, jetzt sind es nach den sieben Spielen nicht einmal 110. Drei Kilometer weniger Laufleistung in 90 Minuten – das ist ganz schön viel.

 
Dabei gerät auch Ancelotti in die Kritik. Zwar hat sein weniger schematisches System zwar zunächst zu acht Pflichtspiel-Siegen in Folge geführt – aber eine Handschrift des Italieners ist bislang nicht zu erkennen.

 


Video: Bayern-Trainer Carlo Ancelotti über Einstellung und Krise (Quelle: YouTube/SPOX)

 
Zu sehen ist, dass die Bayern nun weniger dominant sind und etwas tiefer verteidigen. Somit kommen die Spieler derzeit nicht so gut in die Zweikämpfe. Unter Ancelotti bestritten die Bayern nur 166 Zweikämpfe pro Partie. Bei Guardiola waren es mit 194 deutlich mehr.

 
Dazu kommt noch, dass auch die Top-Stars auslassen. Thomas Müller ist noch immer ohne Bundesliga-Tor, Altmeister Xabi Alonso schleicht nur durchs defensive Mittelfeld (mit 28 km/h-Sprintleistung der langsamste Bayern-Feldspieler in Frankfurt), Links-Verteidiger David Alaba steckt in einem Formtief (30 Prozent Fehlpass-Quote gegen die Eintracht und nur 48 Prozent gewonnener Zweikämpfe in der Saison) und auch Robert Lewandowski hat schon drei Liga-Spiele in Folge nicht getroffen.

 
Sorgen über Sorgen – wenn auch auf sehr hohem Niveau. Doch diese könnten noch größer werden. Denn am Samstag kommt Borussia Mönchengladbach in die Allianz Arena – Bayerns Angstgegner.

 

Gladbach, der Bayern-Angstgegner

 
Gegen die Gladbacher konnten die Bayern in den letzten beiden Saisonen nicht gewinnen. Schlimmer noch: Zwei dieser vier Spiele gingen sogar verloren.

 
ic_info_outlineIn der vergangenen Spielzeit holten die „Fohlen“ am drittletzten Spieltag in München ein 1:1 und in der Saison davor feierten sie in der Allianz Arena sogar einen 2:0-Sieg. Bereitet der Angstgegner den Bayern nun noch mehr Kopfzerbrechen?

 
Dagegen spricht jedenfalls, dass sich Gladbach in der Fremde extrem schwer tut. Bereits in der Rückrunde der letzten Saison konnten sie auswärts nur einen Sieg einfahren. Und auch in dieser Saison läuft es in den fremden Stadien nicht optimal.

 


Video: Fun-Fact über Gladbach-Sportdirektor Max Eberl und seine Vergangenheit beim FC Bayern. (Quelle: YouTube/SPOX)

 
Gegen Freiburg gab es ein 1:3, auf Schalke gar ein 0:4 und dazwischen ein 1:1 bei Aufsteiger RB Leipzig. Damit liegen die Borussen mit 2:8 Toren aus drei Gastspielen in der Auswärtstabelle auf Rang 15. Insgesamt brachten die Gladbacher aus den jüngsten 14 Auswärtspartien gerade einmal 7 von 42 möglichen Punkten nach Hause.

 
Die Bayern sind trotz ihrer „Mini-Krise“ mit drei Siegen aus vier Heimspielen die beste Heimmannschaft der laufenden Bundesliga-Saison.

 
Zudem ist die Frage, ob die „Fohlen“ wieder auf ihre Kreativ-Spieler Raffael und Thorgan Hazard zurückgreifen können, offen. Gegen den HSV mussten beide verletzungsbedingt pausieren und so happerte es auch im Offensivspiel der Borussen.

 

Bayern bei den Wettanbietern trotz Krise haushoher Favorit

 
Die Wettanbieter lassen sich von der Bayern-Krise nicht irritieren – sie vertrauen auf deren Heimstärke und Gladbachs „Reisekrankheit“ wie die Siegquote bei Bwin von 1,22 zeigt.

 
Für den Fall, dass die Borussen dem Meister abermals in die Suppe spucken, gibt es durchaus lukrative Quoten – etwa das 7,00-fache für ein Remis und sogar fast das 10-fache für einen Gladbacher Auswärtssieg.

 
Zur Erinnerung: Drei sieglose Liga-Spiele in Folge gab es für den FC Bayern im Frühjahr 2015. Damals setzte es im Saison-Finish sogar drei Niederlagen in Folge. Die waren allerdings weniger schmerzhaft, die die Bayern schon als Meister feststanden.

 

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