2. Liga Relegation 2016: Würzburg – Duisburg mit Oddset Quoten

2. Liga Relegation 2016: Würzburg – Duisburg mit Oddset Quoten

  • Quote Würzburger Kickers 2,17
  • Quote Remis 3,07
  • Quote MSV Duisburg 3,40

Freitag, 20.05.2016 um 19:10 Uhr

Der noch vakante Startplatz in der 2. Liga wird zwischen zwei unvermuteten Mannschaften in die Verlosung gebracht: Sowohl die Würzburger Kickers als auch der MSV Duisburg haben sich lediglich dank eines fulminanten Endspurts die Teilnahme an der Relegation gesichert.

Insbesondere die Oberfranken müssen sich vermutlich erst einmal kräftig kneifen, dass mittlerweile der Aufstieg in die 2. Bundesliga als denkbar erscheint – schließlich hatte das Team von Bernd Hollerbach noch vor 12 Monaten weitgehend unbeachtet in der Regionalliga vor sich hin gekickt.

War für den Aufsteiger folglich bereits der 9. Tabellenplatz zum Ende der Hinrunde ein achtbarer Erfolg, kannten die Kickers im Frühjahr plötzlich kein Halten mehr: Eine Serie von 12 ungeschlagenen Partien ließ sich das Team mit dem letztlich sogar souveränen Sprung auf den 3. Rang vergolden.

 

Video: Das Stadion der Würzburger Kickers ist noch nicht wirklich zweitligareif. (Quelle: YouTube/3. Liga)

 

Der Drittligist erbringt einmal mehr den Beweis, dass über die Distanz einer gesamten Saison vor allem eine stabile Abwehr Erfolg verspricht: Die in den 38 absolvierten Spielen kassierten 25 Gegentreffer wurden lediglich vom direkten Aufsteiger aus Aue unterboten.

 

Die Kickers setzten auf ein vielfach erprobtes Erfolgsrezept

 

Auf das Bollwerk um den zweitligaerprobten Keeper Robert Wulnikowski werden nun natürlich auch die Hoffnungen in der Relegation gesetzt. Selbst im Hinspiel vor heimischer Kulisse sind die Kickers am Freitagabend zunächst einmal vor allem am Halten der schwarzen Null interessiert.

 

“Wir werden ein unbequemer Gegner sein. Wir sind schwer zu schlagen.”
 
– Auch die Aussage von Bernd Hollerbach ist wohl als ein Hinweis darauf zu verstehen, dass sich die Kickers in der Relegation in die 2. Liga verteidigen wollen.

 

Da es Würzburg in der Flyeralarm Arena mit der zweitschlechtesten Offensive der beendeten Zweitliga-Saison zu tun bekommt, mutet das Sauberhalten des eigenen Kastens auch als durchaus realistisch an – zumal sich der MSV auch noch in vielen weiteren Statistiken als abgehängter Nachzügler präsentiert.

 

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Dass die Zebras etwa sämtliche 34 Spieltage auf den Rängen 16 bis 18 verbrachten, lässt eigentlich nur das Fazit zu, dass der Neuling mit den Anforderungen im Unterhaus der Bundesliga gründlich überfordert war – in Meiderich hatte man zuletzt jede Menge Zeit, die sofortige Rückkehr in Liga 3 zu planen.

Angesichts der zumeist hoffnungslosen Lage wird nun naturgemäß aber bereits das Erreichen der Relegation als absoluter Glücksfall angesehen: Nie zuvor dürfte ein potentieller Absteiger die gefürchtete Strafarbeit nach dem offiziellen Saisonende ähnlich euphorisch in Angriff genommen haben.

 

Der MSV spürt plötzlich wieder Druck

 

Die an den letzten sechs Spieltagen eroberten 13 Zähler haben den Traditionsverein aus dem Pott mit einem Male wachgeküsst. Als alles eigentlich längst verloren schien, wurden praktisch über Nacht sämtliche Hebel für den Erhalt der Klasse in Bewegung gesetzt.

 

Die letzten 6 Spiele des MSV Duisburg

 

Spieltag Heim Gast Ergebnis
34 Duisburg RB Leipzig 1:0
33 SV Sandhausen Duisburg 2:2
32 Duisburg F. Düsseldorf 2:1
31 SC Freiburg Duisburg 3:0
30 Duisburg 1860 München 2:1
29 1. FC Nürnberg Duisburg 1:2

 

Nachdem im Endspurt sogar Siege gegen den Nürnberger Club und RB Leipzig gelangen, mutet nun auch die Aufgabe gegen den konstant am Limit spielenden Drittligisten rein sportlich als lösbar an – als Herausforderung dürfte es sich allerdings erweisen, die Relegation auch in mentaler Hinsicht zu wuppen.

Nach unzähligen totgesagten Monaten haben die Zebras beim Hinspiel in Würzburg schließlich erstmals wieder etwas zu verlieren – im Gegensatz dazu können die Kickers ohne jedes Understatement darauf verweisen, dass ein weiteres Jahr in der 3. Liga keinesfalls ein Beinbruch wäre.

Vielleicht ist es auf diesen feinen Unterschied zurückzuführen, dass Bet-at-home die Gastgeber mit einer Siegquote von 2,17 leicht im Vorteil sieht; dagegen nehmen Tipper sowohl bei einem Remis als auch einem wohl schon vorentscheidenden Dreier der Zebras etwas mehr als den 3-fachen Wetteinsatz in Empfang.

 

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