2. Liga 2017/18: Saisonvorschau, Prognose & Oddset Quoten

2. Liga 2017/18: Saisonvorschau, Prognose & Oddset Quoten

Bewertung
  • Aufstiegsquote Ingolstadt 2,00
  • Aufstiegsquote Darmstadt 3,20
  • Aufstiegsquote Union Berlin 3,40
  • Aufstiegsquote Braunschweig 3,60
  • Aufstiegsquote FC St. Pauli 5,00

Saisonauftakt 2. Bundesliga 2017/18 – Freitag, 28. Juli um 20:30 Uhr

Während in der Bundesliga der Titelkampf in den vergangenen fünf Jahren eine recht einseitige Angelegenheit zugunsten des FC Bayern München war, so präsentierte sich die zweithöchste Spielklasse zuletzt stets als ein Garant für Spannung und Dramatik.

Grund dafür ist die große Ausgeglichenheit der verschiedenen Teams. Die macht es möglich, dass sich auch Klubs vorne platzieren, die man vor Saisonstart nicht zum engsten Favoritenkreis gezählt hätte.

So hatte man kaum erwartet, dass 2015 der FC Ingolstadt und Darmstadt 98 in die höchste Spielklasse aufsteigen, während Klubs wie der 1. FC Kaiserslautern, der 1. FC Nürnberg oder RB Leipzig im geschlagenen Feld landeten.

 

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Dass der Aufstieg kein Zufall war, bewiesen sowohl die Schanzer als auch die Lilien, als sie 2015/16 ohne große Probleme den Klassenerhalt in der Bundesliga schafften.

Ein Jahr später war es allerdings soweit und in der neuen Saison 2017/18 zählen Ingolstadt und Darmstadt wieder zum Favoritenkreis der 2. Liga, während die einst noch geschlagenen Leipziger inzwischen in der Champions League antreten.

 


Abbildung oben: Aufstiegsfavorit Ingolstadt sieht dem Saisonstart bereits mit Freude entgegen.


 

Ob sich allerdings die beiden Absteiger im Aufstiegskampf durchsetzen werden, ist fraglich. Zwar schafften in der letzten Saison mit dem VfB Stuttgart und Hannover 96 die beiden Bundesliga-Absteiger den sofortigen Wiederaufstieg, dieser Umstand war aber eine Ausnahme.

Die Dichte in der 2. Liga wird auch durch das Beispiel Paderborn dokumentiert. Nach dem überraschenden Aufstieg in die Bundesliga 2014 stiegen die Ostwestfalen im Jahr darauf in die 2. Liga ab und fanden sich wiederum ein Jahr später in Liga 3 wieder.

 

(Fast) alles ist möglich

 

Somit ist auch in der Saison 2017/18 für viele Vereine sowohl der Auf- als auch der Abstieg ein Thema. Viel hängt von einem guten Saisonstart ab, denn sobald sich ein Klub im Abstiegskampf verfangen hat, ist es schwer, sich wieder daraus zu lösen.

Auf der anderen Seite ist eine gute Hinrunde kein Garant für den Klassenerhalt, wie die Würzburger Kickers in der vergangenen Saison schmerzlich erfahren mussten. Nach Platz sechs zur Hälfte der Saison blieb der Aufsteiger in der Rückrunde sieglos und stieg als Vorletzter dennoch ab.

Für die meisten Wettanbieter ist der FC Ingolstadt, der sich lange gegen den Abstieg aus der Bundesliga gewehrt hatte, der erste Anwärter auf den Titel in der 2. Liga. Unter Trainer Maik Walpurgis waren die Schanzer in der Rückrunde immerhin auf Platz 11, der Rückstand aus der Hinrunde war aber bereits zu groß.

 

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Neben den Bundesliga-Absteigern Ingolstadt und Darmstadt gelten für Tipico vor allem Braunschweig und Union Berlin als Anwärter auf den Aufstieg in die höchste Spielklasse.

 

Neben dem SV Darmstadt, der im Saisonfinish unter Torsten Frings ebenfalls aufzeigen konnte, werden aber vor allem Eintracht Braunschweig und Union Berlin gute Chancen zugebilligt.

Beide Klubs mischten bereits in der vergangenen Saison lange im Aufstiegsrennen mit, die Braunschweiger scheiterten schließlich erst in der Relegation am VfL Wolfsburg. Die Berliner, die noch nie in der Bundesliga mit dabei waren, leisteten sich im Finish einige Punktverluste.

 
icon infoAuch der FC St. Pauli, der zur Hälfte der Rückrunde noch Letzter der 2. Liga war, steht bei den Buchmachern hoch im Kurs. Hier stellt sich die Frage, wie sich der Trainerwechsel von Ewald Lienen, der nun als Technischer Direktor fungiert, zu Olaf Janßen auswirkt.

 

Traditionsklubs in Bedrängnis

 

Einige früher sehr erfolgreiche Traditionsklubs scheiterten dagegen in den vergangen Jahren beim Versuch, wieder in die höchste Spielklasse zurückzukehren. Dazu zählen Fortuna Düsseldorf, der 1. FC Nürnberg und der 1. FC Kaiserslautern.

Diese ehemaligen deutschen Meister und Pokalsieger landeten in der Saison 2016/17 geschlossen auf den Rängen 11 bis 13 und konnten nach schwachem Saisonstart nie im Kampf um den Aufstieg mitmischen. Stattdessen mussten sie stets danach trachten, nicht in die Abstiegszone zu rutschen.

Schließlich konnten sie den Absturz aber gerade noch vermeiden – im Gegensatz etwa zu 1860 München und dem Karlsruher SC. Ein ähnlicher Saisonverlauf ist auch in der neuen Spielzeit nicht auszuschließen.

 

Der 1. Spieltag der neuen Saison

 

Datum Unhrzeit Heim Gast
Fr, 28.07. 20:30 Uhr VfL Bochum FC St. Pauli
Sa, 29.07. 13:00 Uhr FC Ingolstadt Union Berlin
Sa, 29.07. 15:30 Uhr SV Darmstadt Greuther Fürth
Sa, 29.07. 15:30 Uhr Arminia Bielefeld Jahn Regensburg
So, 30.07. 13:30 Uhr 1. FC Nürnberg 1. FC Kaiserslautern
So, 30.07. 15:30 Uhr Holstein Kiel SV Sandhausen
So, 30.07. 15:30 Uhr 1. FC Heidenheim Erzgebirge Aue
So, 30.07. 15:30 Uhr Dynamo Dresden MSV Duisburg
Mo, 31.07. 20:30 Uhr Fortuna Düsseldorf E. Braunschweig

 

Ähnlich schwer einzuschätzen ist das Leistungsvermögen von Dynamo Dresden, der SpVgg Greuther Fürth oder dem VfL Bochum, der kurz vor Saisonbeginn den Trainer wechselte. Anstelle des Holländers Gertjan Verbeek soll nun Ismail Atalan mithelfen, die gesetzten Ziele zu erreichen.

Die Dresdner spielten als Aufsteiger eine überraschend starke Saison und klassierten sich schließlich auf Platz fünf. Zu hohe Erwartungen sollten allerdings in die Mannschaft von Uwe Neuhaus nicht gesetzt werden.

 

Spannung im Abstiegskampf

 

Schwierig könnte die Saison für den 1. FC Heidenheim werden, der zwar in der Abschlusstabelle auf Platz sechs landete, aber in der zweiten Saisonhälfte deutlich zurückfiel. Genau in die entgegengesetzte Richtung ging es bei Arminia Bielefeld. Die bis zuletzt abstiegsgefährdeten Ostwestfalen belegten in der Rückrundentabelle Platz acht.

Noch besser zeigte sich im Jahr 2017 Erzgebirge Aue. Die Sachsen waren nach schwachem Saisonstart erster Anwärter auf den Abstieg, holten in der Rückrunde aber stark auf und schafften unter Domenico Tedesco noch den Klassenerhalt.

Dieser erhielt daraufhin einen Vertrag in der Bundesliga bei Schalke 04. Bei Aue sitzt nun in der neuen Saison Thomas Letsch auf der Betreuerbank. Die Sachsen gelten für die Buchmacher dennoch als Kandidaten für den Abstieg.

 


Video: Nach dem Abgang von Erfolgstrainer Heiko Herrlich soll nun Achim Beierlorzer Aufsteiger Regensburg in der 2. Liga halten. (Quelle: YouTube/SSV Jahn Regensburgt)

 

Dazu zählen auch – wie nahezu jedes Jahr – der SV Sandhausen, dem es aber in der Vergangenheit stets gelang, sich aus dem Abstiegskampf herauszuhalten.

Ebenfalls bangen müssen werden wohl auch die drei Aufsteiger aus der 3. Liga, wobei Meister MSV Duisburg die Klasse haben sollte, sich in der Liga behaupten zu können. Schwieriger dürfte es für Holstein Kiel und Jahn Regensburg werden.

Die Domstädter fixierten mit einer fulminanten Rückrunde als Aufsteiger Platz drei und setzten sich in der Relegation gegen 1860 München durch. Allerdings verloren sie anschließend ihren Erfolgstrainer Heiko Herrlich an Bayer Leverkusen. Achim Beierlorzer steht nun vor der schwierigen Aufgabe, den erfolgreichen Weg fortzusetzen.

Für die Buchmacher ist Regensburg erster Anwärter auf den Abstieg, aber das galt vor drei Jahren auch für den SV Darmstadt 98, der dennoch zum Durchmarsch in die Bundesliga ansetzte. Somit verspricht auch die neue Saison der 2. Liga wieder einiges an Spannung.

 

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