2. Liga 2016/17: 1860 München – 1. FC Nürnberg mit Oddset Quoten

2. Liga 2016/17: 1860 München – 1. FC Nürnberg mit Oddset Quoten

  • Quote 1860 München 2,48
  • Quote Remis 3,23
  • Quote 1. FC Nürnberg 2,72

Montag, 20.02.2017 um 20:15 Uhr

Beim TSV 1860 München herrschte am vergangenen Wochenende kollektives Aufatmen. Grund: Nach merhwöchiger Unruhe und dem peinlichen Pokal-Aus bei Drittligist SF Lotte (0:2) landete das Team von Vitor Pereira am vergangenen Samstag endlich den langersehnten Befreiungsschlag.

Ausschlaggebend hierfür war ein Last minute-Heimsieg über Verfolger Karlsruhe, der dem Tabellen-14. etwas Luft im Abstiegskampf verschaffte. Auch, weil die Keller-Konkurrenz nahezu ausnahmslos patzte, konnten die Münchener ihren Vorsprung auf die Rote Zone auf fünf Zähler ausbauen.

 

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Jedoch ist es nicht allein dieser Umstand, der den leidgeprüften Löwen-Anhänger neue Hoffnung schenkt, sondern vielmehr die Art und Weise wie der zweite Heimsieg nach der Winterpause (zugleich das fünfte ungeschlagene Heimspiel in Serie) zustande gekommen waren:

Denn erstmals seit einer gefühlten Ewigkeit wussten die Sechziger sowohl mit unerschütterlichem Siegeswillen als auch mit einer fußballerisch ansehnlichen Darbietung zu überzeugen. Der Lohn: das späte Kopfball-Siegtor durch Klub-Urgestein Kai Bülow (95.).

 

Neuzgänge wecken Hoffnung

 

Maßgeblichen Anteil am „Sechspunktesieg“ (O-Ton von Ausgleichstorschütze Ivica Olic) gegen den badischen Verfolger hatten aber auch die von Anfang an aufgebotenen Neuzugänge Amilton, Ba, Lumor und Gytkjaer – Ersterer gar als Vorbereiter des spielentscheidenden Treffers.

Verglichen mit der vorwöchigen Pleite in Bielefeld war bei dem Quartett somit ein erheblicher Integrations-Fortschritt zu erkennen. Davon profitierte natürlich die gesamte Mannschaft, deren Reihen am Samstag so dicht wie lange nicht gestaffelt waren.

 


 

Mit ihrer Qualität sorgten die Vier zudem für ständige Gefahr vor dem gegnerischen Gehäuse, sodass hinterher – neben Investor Hasan Ismaik – auch die Zuschauer in der spärlich besetzten Allianz Arena (18.000 Zuschauer) hellauf begeistert waren.

Demnach käme es keineswegs überraschend, wenn zum nächsten Heimspiel am Montag wieder deutlich mehr weiß-blaue Schlachtenbummler den Weg nach München-Fröttmaning fänden. Erst recht, weil dann das traditionsreiche Bayern-Derby gegen den 1. FC Nürnberg auf dem Plan steht!

 

Kann der Club nochmal ganz oben angreifen?

 

Einmal mehr werden dann wohl auch tausende Club-Fans die Reise in die bayerische Landeshauptstadt auf sich nehmen. Nach vier Punkten aus den vergangenen beiden Partien wittert mancher von ihnen schließlich schon wieder Morgenluft im Aufstiegsrennen.

Mehr als das neuerliche Erreichen des Relegationsranges dürfte in der laufenden Spielzeit allerdings nicht mehr drin sein. Und selbst dieser liegt aktuell noch stattliche sieben Zähler von den achtplatzierten Franken entfernt.

 

1860 München gegen 1. FC Nürnberg – die letzten 5 Duelle

 

Datum Bewerb Heim Gast Ergebnis
12.09.2016 2. Liga Nürnberg 1860 1:2
06.02.2016 2. Liga 1860 Nürnberg 0:1
17.08.2015 2. Liga Nürnberg 1860 2:2
17.05.2015 2. Liga 1860 Nürnberg 2:1
08.12.2014 2. Liga Nürnberg 1860 2:1

 

Vorerst gilt es also kleinere „Weggale“ (Anm.: fränkisch für Brötchen) zu backen – sprich: von Spiel zu Spiel zu denken und dabei so viele Punkte wie möglich zu hamstern.

Zumal die Konsequenzen des Winter-Wechsels von Top-Stürmer Guido Burgstaller nach Gelsenkirchen für die Cluberer nach wie vor nicht vollends absehbar sind. Angst und bange werden muss dem Trainerteam um Chefcoach Alois Schwartz aber wohl nicht.

 

Youngster-Trio verzaubert das Frankenland

 

Dafür sorgt schon allein Senkrechtstarter Abdelhamid Sabiri: erst im Winter von Viertligist SF Siegen ins Frankenland gekommen, glänzte der 20-jährige marokkanische Edeltechniker in allen drei Partien seit dem Wiederauftakt als Torschütze.

 
icon fussballPositiv stimmt zudem die Entwicklung des – ebenfalls noch blutjungen – Außenverteidiger-Duos Patrick Kammerbauer (20) und Dennis Lippert (20). Beide haben sich in den vergangenen Wochen einen Stammplatz erkämpft und gelten als künftige Publikumslieblinge.
 

Mit den pfeilschnellen Löwen-Außenstürmern Amilton und Lumor erwartet sie nun in der Allianz Arena allerdings ihre bislang kniffligste Bewährungsprobe. Wie sie und die Club-Abwehr sich diesmal verkaufen werden, lässt sich folglich nur schwer prognostizieren.

 


 

Auch die Wettanbieter wollen sich diesbezüglich offenbar nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Denn ihre im Vorfeld errechneten Quoten sehen beide Teams nahezu auf Augenhöhe.

Was angesichts der vielen knappen Auseinandersetzungen in der jüngeren Vergangenheit jedoch nicht sonderlich überrascht: Rückblickend auf die jüngsten fünf Duelle stehen für beide Kontrahenten je zwei Siege sowie ein Remis zu Buche.

 

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