2. Liga Relegation 2017: 1860 München – Regensburg mit Quoten

2. Liga Relegation 2017: 1860 München – Regensburg mit Quoten

  • Quote 1860 München 2,10
  • Quote Remis 3,25
  • Quote Jahn Regensburg 3,60

Dienstag, 30.05.2017 um 18:00 Uhr

In der Allianz Arena wird am frühen Dienstagabend endgültig der Deckel auf eine ereignisreiche Saison gemacht – und natürlich kann auch die letzte ausstehende Entscheidung noch einmal ganz große Emotionen garantieren.

Mit 1860 München und Jahn Regensburg sind gleich zwei bayrische Vereine fest gewillt, demnächst das Starterfeld der 2. Bundesliga zu komplettieren: Eine Ehre, die der gastgebende Klub von der Isar in den vergangenen 13 Jahren in einem möglicherweise etwas zu großen Übermaß ausgekostet hat.

Für den mit Abstand dienstältesten Zweitligisten steht derzeit bereits zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit der gewohnte Trott auf dem Spiel; bekanntlich mussten sich die Löwen zuletzt schon vor 24 Monaten ihrer Haut in der Relegation erwehren.

Hätte sich anno 2015 Holstein Kiel fast erfolgreich dem Deutschen Meister von 1966 widersetzt, möchte nunmehr die Mannschaft von Heiko Herrlich den einstmals im buchstäblich letzten Moment gescheiterten Favoritensturz vollenden.

 

1860 München gegen Jahn Regensburg – die letzten 5 Duelle

 

Datum Bewerb Heim Gast Ergebnis
26.05.2017 2. Liga Relegation Regensburg 1860 München 1:1 (1:0)
26.06.2015 Test Regensburg 1860 München 1:2 (0:1)
19.06.2013 Test 1860 München Regensburg 1:3 (0:3)
09.12.2012 2. Liga Regensburg 1860 München 1:1 (0:0)
04.08.2012 2. Liga 1860 München Regensburg 1:0 (1:0)

 

 

Die Löwen wackeln – fallen aber nicht

 

Das im Hinspiel in der heimischen Continental Arena ausgehandelte 1:1 hat den diesbezüglichen Ambitionen jedoch bereits einen ersten kleinen Dämpfer verpasst: Der in der Schlussphase markierte Auswärtstreffer schustert den Münchner Löwen einen klitzekleinen Vorteil zu.

Im Rückspiel würde den Weiß-Blauen nun schon ein tristes torloses Remis für den erneuten Klassenerhalt genügen. Folglich können sich die Hausherren am Dienstag zunächst einmal beiläufig anschauen, was sich die gegnerische Offensivabteilung einfallen lässt.

Trotz des erfreulichen Zwischenstands gingen die Landeshauptstädter allerdings nicht unbedingt gestärkt aus den unlängst abgespulten 90 Minuten hervor – beim Jahn hatte sich die Mannschaft von Vitor Pereira über weite Strecken wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen präsentiert.

 

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Während der Durchmarsch-Anwärter aus Regensburg mit dem Selbstbewusstsein gleich mehrerer am oberen Limit absolvierten Spielzeiten agierte, waren den Löwen in der Continental Arena noch immer die Folgen der schreckensreichen letzten Wochen anzumerken.

Dass den vorherigen acht Ligaspielen lediglich ein Sieg entsprang, hatte den Münchnern einen offensichtlichen Knacks verpasst – was es den Regensburgern entsprechend einfach machte, mit vergleichsweise simplen Mitteln zu brillieren.

 

Video: 1860-Trainer Vitor Pereira und Kapitän Michael Liendl gaben nach dem 1:1 im Hinspiel ihre Meinungen zu der Partie ab. (Quelle: YouTube/tsv1860tv)


 

Mit einem mutigen Auftreten und einer geschlossenen Mannschaftsleistung ließ der Drittligist die prominenten Gäste über weite Strecken verdammt alt aussehen; weshalb das letztlich zu Buche schlagende Remis aus Sicht der Oberfranken sogar reichlich dünn erschien.

In den entscheidenden Momenten konnten sich die Löwen schließlich doch darauf verlassen, dass sie die sporadisch aufblitzende individuelle Klasse über Wasser hielt: So wurde eine ganz kurze Drangperiode in Halbzeit zwei umgehend mit dem wichtigen Ausgleich belohnt.

Weniger Zeigerumdrehungen vor dem Abpfiff durfte dann zudem auch noch Keeper Ortega entgegen anders lautenden Gerüchte den Nachweis erbringen, ein Meister seines Faches zu sein: Mit dem gekonnt von der Linie gekratzten Foulelfmeter hielt der Torhüter das wertvolle Unentschieden fest.

 

Zurrt Regensburg erneut auswärts den Aufstieg fest?

 

Insbesondere der vergebene Strafstoß weckt die Ahnung, dass sich der Jahn für den erhofften Durchmarsch möglicherweise doch als etwas zu Grün erweist. In der Relegation dürfte ein solcher Matchball so schnell nicht noch einmal wiederkommen.

Da in den Ausscheidungsspielen oft genug die berühmten Nuancen über Aufstieg und Fall entscheiden, könnte sich das vom Münchner Torwart am Punkt gewonnene Nervenspiel im Nachhinein als der für den Ausgang der Relegation maßgebliche Game-Changer erweisen.

 

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Eine solche Entwicklung setzt allerdings voraus, dass sich der Jahn von der vergebenen Siegchance auch tatsächlich demoralisieren lässt – mit hängenden Köpfen dürfte in der Allianz Arena schließlich noch nicht einmal mit den schwächelnden Löwen gut Kirschenessen sein.

Vorab mangelt es jedoch an Anhaltspunkten dafür, dass man in Regensburg am Verlauf des ersten Duells zu knabbern hat: Stattdessen schienen etliche Spieler nach dem Abpfiff von der eigenen Leistung regelrecht berauscht zu sein.

 

speech_bubble“Wir haben in der abgelaufenen Saison neun Auswärtsspiele gewonnen, da waren zahlreiche Highlights dabei, wie in Osnabrück, Chemnitz oder Magdeburg.”
 
– Dank etlicher aufbauender Erfahrungen traut Jahn-Coach Heiko Herrlich seinen Mannen nun auch in München eine ganze Menge zu.

 

Überdies lehrt die Vereinsgeschichte, dass sich in der Relegation auch aus einem anfänglichen Remis eine ganze Menge machen lässt. Gegen den KSC hatte der Klub 2012 nach einem 1:1 im Hinspiel noch das Ticket für die 2. Bundesliga gebucht.

Das damals in Karlsruhe eroberte 2:2 dürfte dem Drittligisten die nötige Zuversicht vermitteln, dass es auch in der diesjährigen Relegation für das im ersten Anlauf Versäumte noch einmal eine zweite Chance gibt.

 


 

Im Vergleich zur nun zu rockenden Allianz Arena mutet allerdings selbst der einstmals erstürmte Wildpark reichlich harmlos an: In dem mit 75.000 Zuschauern vollbesetzten Fußball-Tempel droht am Dienstag so manchem unbeleckten Regensburger Spieler das Gesäß auf Grundeis zu gehen.

 

Der Heimvorteil spricht für die Löwen…

 

In Ermangelung nennenswerter spielerischer Vorzüge könnte sich das bemerkenswert leidensfähige Publikum zum entscheidenden Faktor für die Gastgeber entwickeln – die Unterstützung von den Rängen hatte immerhin auch schon vor zwei Jahren maßgeblich am Klassenerhalt mitgewirkt.

Somit ist es möglicherweise auch auf den zu erwartenden Support zurückzuführen, dass die Wettanbieter noch immer mit den Löwen sind: Die Siegquote von 2,1 bei Mybet sagt dem Zweitligisten ein glimpfliches Ende der neuerlichen Katastrophensaison voraus.

Mit der überzeugenden Vorstellung vor heimischer Kulisse hat sich der Jahn gleichwohl aber auch bei dem Buchmacher Respekt verschafft – die Siegquote von 3,6 weist mittlerweile auch den Gästen eine durchaus realistische Chance auf den Aufstieg aus.

Mit der Quote von 3,25 wird ein Unentschieden aber nichtsdestotrotz noch immer als etwas wahrscheinlicher angesehen: Der einstmals in Karlsruhe gefeierte Relegations-Coup erinnert allerdings daran, dass Regensburg unter Umständen auch mit einem solchen Remis sehr gut leben kann.

 

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