Tipp: Wer wird Europameister 2016?

Tipp: Wer wird Europameister 2016?

Bewertung
  • Quote Frankreich 1,45
  • Quote Portugal 2,95

Am 10. Juni beginnt zum bereits 15. Mal in der Geschichte die Suche nach dem Europameister. Zuletzt hatten die Spanier mit ihrem berühmt berüchtigten Tiki-Taka den Titel monopolisiert (Europameister 2008 und 2012, zudem Weltmeister 2010), nachdem die Konkurrenz aber mittlerweile acht Jahre Zeit hatte, aufzuschließen, könnte nunmehr das Ende einer Ära gekommen sein.

 

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Dass der, in der spanischen Fußballnationalmannschaft von Luis Aragonés und Vicente del Bosque kultivierte Spielstil seinen Überraschungseffekt eingebüßt hat und längst kein Patentrezept mehr ist, hat sich bereits bei der WM 2014 in Brasilien gezeigt, wo die Furia Roja in der Vorrunde an den Niederlanden und Chile scheiterte. Zu dieser Diagnose passen auch die Entwicklungen auf Vereinsebene, wo sich der FC Barcelona wieder vermehrt von Ligakonkurrenten ausgestochen sieht.

 

Totgesagte leben länger

 
Dass aber das schnelle Kurzpassspiel oder gar der spanische Fußball bei einer Europameisterschaft ausgedient hat, ist freilich ein vorschnelles Urteil, zumal sich die Iberer in der Qualifikation eindrucksvoll zurückgemeldet haben. Gegen die EM-Konkurrenten Slowakei und die Ukraine schloss die Furia Roja ihre Gruppe als Erster ab. Neun Siegen steht dabei eine Niederlage gegenüber.

 

ic_live_helpWussten Sie? Als erste Mannschaft in der Geschichte der Europameisterschaft hat Spanien 2016 die Chance, sich eine Nachbildung des Coupe Henri-Delaunay zu sichern. Eine solche erhält, wer sich dreimal in Folge zum Europameister kürt.

 

Zudem ist auch der Kader nicht zu verachten, der mit Iker Casillas, Gerard Pique, Sergio Ramos, Jordi Alba, David Silva, Thiago Alcantara, Andres Iniesta oder Pedro Rodriguez auf allen Positionen mit erfahrenen Fußballprofis besetzt sind, die ihre Brötchen bei einigen der erfolgreichsten Vereine der Gegenwart verdienen.

 

Folglich wird die Elf von Vicente del Bosque auch von den Wettanbietern als einer der großen Favoriten bei den EM Wetten ins Rennen nach Frankreich geschickt. Lediglich zwei Nationen gibt es, dessen Chancen die Buchmacher vor Ankick noch etwas besser einstufen.

 

Wetten auf den Europameister:

 

FlaggeNationTipico LogoBet3000 LogoInterwetten LogoBet365 LogoMybet LogoBwin Logo
TipicoBet3000InterwettenBet365MybetBwin
frankreich fahneFrankreich1,451,501,451,441,451,45
portugal fahnePortugal2,702,602,802,872,852,95
TipicoBet3000InterwettenBet365MybetBwin

 
* die Wettquoten für den Europameister 2016 sind auf dem aktuellsten Stand, Änderungen bei den EM 2016 Quoten der Wettanbieter werden umgehend in der Tabelle berücksichtigt
 

 

Gastgeber gegen Weltmeister

 

Die eigentlichen Favoriten haben die Bookies in Gastgeber Frankreich und Weltmeister Deutschland ausgemacht. Die Equipe Tricolore gewann zuletzt im Jahr 2000, davor schon einmal 1984, bei der historisch zweiten Heim-EM. Der Grande Nation ist zudem neben Spanien als einziger Mannschaft das Kunststück gelungen, gleichzeitig Europa- und Weltmeistertitel (Weltmeister 1998) innezuhaben.

 

Womöglich könnte die Weltmeister-Elf von Jogi Löw nun die Geschichte fortschreiben und in die Fußstapfen der beiden Herausforderer treten. Der dreimalige Titelgewinner (1972, 1980 und 1996) wird schließlich ebenfalls als heißer Anwärter auf den Gesamtsieg gehandelt.

 

Die Europameister bisher:

 

JahrAustragungsortEuropameisterFinaleZweiter
1960FrankreichSowjetunion2:1 n.V.Jugoslawien
1964SpanienSpanien2:1Sowjetunion
1968ItalienItalien2:0 (Wdh.spiel)Jugoslawien
1972BelgienBRD3:0Sowjetunion
1976JugoslawienTschechoslowakei5:3 i. E.BRD
1980ItalienBRD2:1Italien
1984FrankreichFrankreich2:0Spanien
1988DeutschlandNiederlande2:0Sowjetunion
1992SchwedenDänemark2:0Deutschland
1996EnglandDeutschland2:1 n. GGTschechien
2000Belgien/NiederlandeFrankreich2:1 n. GGItalien
2004PortugalGriechenland1:0Portugal
2008Österreich/SchweizSpanien1:0Deutschland
2012Polen/UkraineSpanien4:0Italien

 

Diesem Anspruch sind die Adlerträger zuletzt nicht immer gerecht geworden. So mühte sich die DFB-Elf in der EM-Qualifikation zum knappen Gruppensieg, und ließ dabei in Polen drei Punkte, gegen die Iren sogar fünf Punkte liegen. Grund zur Sorge ist dies aber nicht. Historisch gesehen kann Deutschland auf wenig gelungene Generalproben verweisen, Titel bzw. Erfolge gab es am Ende aber doch immer wieder.

 

Werden der Truppe von Jogi Löw von den Buchmachern folglich Lorbeeren aufgesetzt, die nicht auf jüngsten, sondern historischen Leistungen bzw. der Qualität des Kaders basieren, so werden auch bei Frankreich Überlegungen schlagend, die nicht auf aktuellen Belegen fußen. Schließlich hat die Equipe Tricolore als EM-Gastgeber seit der WM in Brasilien im Jahr 2014 kein Pflichtspiel mehr bestritten.

 
EM 2016 Frankreich
 

Dort hat sich die Grande Nation aber respektabel präsentiert. Als Gruppensieger zog das Team in das Achtelfinale ein und scheiterte erst im Viertelfinale am späteren Weltmeister Deutschland denkbar knapp mit 0:1. Die Revanche folgte im Rahmen eines Ländertests im November 2014, als die Grande Nation den Deutschen gleich zwei Tore einschenkte, selbst aber keinen Gegentreffer kassierte.

 

Überhaupt verliefen die in den vergangenen zwei Jahren absolvierten Freundschaftsspiele fast stets zugunsten der Franzosen – Russland, die Niederlande, Dänemark oder auch Portugal unterlagen –, lediglich die Belgier (mit 4:3) und Engländer (mit 2:0) behielten die Oberhand. Diese Nationen sind es auch, die in Frankreich gemeinsam mit Italien als größte Herausforderer des Favoritentrios gelten.

 

Rollt Belgien, England oder Italien das Feld aus der Mitte auf?

 
Am Zuckerhut sind England und Italien, die gemeinsam in Gruppe D gelost waren, unrühmlich ausgeschieden. In der Vorrunde kürte sich der große Außenseiter Costa Rica zum Gruppensieger und zog gemeinsam mit dem Gruppenzweiten aus Uruguay in die K.o.-Phase ein. Mit einer Ausbeute von lediglich drei (Italien) bzw. einem (England) Punkt hatten die Europäer das Nachsehen.

 

In der EM Qualifikation verstanden es aber beide Nationen, sich eindrucksvoll zurückzumelden. Dies gilt in besonderem Maße für die Engländer, die mit einer blütenweißen Weste zur Endrunde reisen. Während die Three Lions und die Azurblauen das internationale Geschehen in den letzten Jahren maßgeblich mitbestimmt haben und deswegen stets auf den Listen der Wettanbieter weit oben aufscheinen, hat sich Belgien erst jüngst wieder in Erinnerung gebracht.

 

Infokasten: Die wichtigsten EM Wettangebote

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War es in den 90er und 2000er Jahren in Europa recht still um die Roten Teufel geworden, so reichten die Leistungen – unter anderem auch in Brasilien – sogar aus, das Team für einige Zeit an die Spitze der Weltrangliste zu katapultieren. Folglich haben auch die Buchmacher das Team von Marc Wilmots auf der Rechnung.

 

Er selbst möchte von derartigen Einschätzungen nichts wissen: “Wir sind Außenseiter, ich würde uns auf einer Stufe mit Portugal sehen. Schauen Sie sich nur einmal die Ersatzspieler der großen Mannschaften an. Diese Qualitäten haben wir nicht. Wir sind zwar gut besetzt, aber nicht in der Breite.”

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